Computerwissen

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Ich will hoffen das Gimp nicht das beste ist, was open-Source bzw Linux in Punkto Bildbearbeitung anzubieten hat. Denn das wäre echt mega armselig! Schon zu Windows98 zeiten besaß ich ein Programm das hies CorelPhotoHouse und selbst in dieser abgespeckten Corel-Version schienen einem keine Grenzen gesetzt zu sein. Leider war das Programm nicht mit WinXP kompatibel.

Andererseits wird von euphorischen Linux vergötterern behauptet das man mit Linux nie mehr teure Programme dazukaufen muss. Also dann beantwortet mir mal eine einfache Frage:
Wie kann ich mit Linux(Ubuntu) den weisen "standart" Hintergrund entfernen, bzw in einen Transparenten ändern. Denn keines der mit Ubuntu mitgelieferten Mal-Programmchen kann diese einfache Aufgabe erledigen. (oder ich finde die Taste nicht)
Normalerweise sollte es eine Schaltfläche geben, mit der man zumindest den Hintergrund für eine .png Datei festlegen oder ändern kann. Bei Corel üblicherweise während des Exportiervorgangs.

Oder wie würdet ihr z.B. ein braunes T-Shirt mit gelbem Text beschriften, wenn man immer den weisen Hintergrund mit ausdruckt?
Der Fachmann im Shirtshop arbeitet mit Corel und kann bei den von mir unter Linux erstellten .png Dateien nicht den Text herausschieben ohne das der weise Hintergrund mit bewegt wird.

Eine andere Lösung wäre die .pdf Dateien zu nutzen meinte er, dort gelänge ihm das merkwürdigerweise, nur zu dumm, das im .pdf Format die von mir heruntergeladenen Sonderschriftformen nur als Quadrate dargestellt werden, was wiederum im .png Format unproblematisch ist.
Geschrieben in: Gimp 03:25, 13. Mai 2018
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11:56, 15. Mai 2018
Hallo waldi1978,

ok fangen wir noch mal von vorne an und nur zum Thema Schrift auf T-Shirt bringen, für andere Dinge bitte neu Themen starten und für dies hier bleiben. Ihre vielen eröffneten und parallelen Themen machen so einen Support nicht einfacher.

Sie wollen einen Text auf ein T-Shirt drucken lassen. Der Fachmann im laden ist nicht fähig den Text von einer normalen Vorlage (Officedokument, Bild) vom weißen Hintergrund zu trennen. Also ist er ein Fachmann für den T-Shirt druckt, aber ihm fehlen die Fähigkeiten das zu ruckende auch nur anzupassen.

Die Lösung ist also Text auf transparentem Hintergrund, dies können viele Programme. Ihr uraltes Programm Corel PhotoHouse kann dies, Sie haben sich irgendwann mal in das Programm eingearbeitet und können es benutzen. Viele andere Programme können so etwas auch unter anderem Gimp, dazu gleich mehr.

Nun spielt der Aspekt eine Rolle, das Sie von Windows XP was 15 Jahre alt ist und schon länger nicht mehr eingesetzt werden sollte, mit vermutlich alten Programmen zu einem modernen Betriebssystem gewechselt sind, das ist nun Ubuntu. 10-15 Jahre bedeuten in der Informatik eine Ewigkeit, auch bei Windows 10 müssten Sie sich einarbeiten und die alten Programme gibt es ja auch nicht mehr.

Jedes neue Programm bedeutet eine Einarbeitungszeit auch für mich. Sie haben ein neues System mit neuen Programmen und meinen alles funktioniert sofort, das geht nun mal nicht. Man muss sich Zeit nehmen und sich einarbeiten, Je mehr Programme man kennt und je ähnlicher ein Programm einem gewohnten ist, desto schneller und einfacher die Einarbeitung. Vorteilhaft ist auch, wenn man die Konzepte hier beispielsweise der Bilddateien und -bearbeitung kennt.

Dann gibt es noch Unterschiede zwischen Programmen für Profis und für Gelegenheitsanwender. Gimp ist wie Adobe Photoshop CS ein Profiprogramm. es ist sehr mächtig bietet viele Funktionen und ist damit auch kompliziert, Jemand der professionelle Bildbearbeitung ,macht, wird das eine oder andere oder sogar beides verwenden.

Und nun eine Anleitung für Gimp, mit der Sie tranparente Bilder herstellen könne, die nur den text enthalten. Wie gesagt ist das nicht der Zweck von Gimp, aber es geht:

  1. Neues Bild erstellen über Datei -> Neu
  2. In dem Fenster auf Erweiterte Einstellungen klicken um diese anzuzeigen.
  3. Dort die Leinwandgröße festlegen, im Pulldownmenü auf Pixel/cm umstellen und beispielsweise x 15 und y 10 eingeben.
  4. Und nun der wichtige Punkt bei Füllung die Hintergrundfarbe auf Transparent stellen.
  5. Und siehe da erste wichtigste Hürde schon beim erzeugen des Bildes gelöst. Es ist immer einfacher etwas gar nicht erst einzufügen, als es später zu löschen.
  6. Nun mit Klick auf Ok das Bild erzeugen.
  7. Kommen wir zum Text:
  8. Werkzeug -> Text öffnen
  9. Schriftart und Größe wählen.
  10. Text eingeben
  11. Textfeld auf die gewünschte Größe ziehen.
  12. Nun speichern und zwar über Datei -> Exportieren als einfach als Dateinamen xy.png eingeben. Die Endung bestimmt das Dateiformat.

Also merken wir uns Einarbeiten in neuen Programme ist nicht verkehrt,

Mit freundlichen Grüßen,
Dirk Kleemann
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    04:19, 13. Mai 2018
    Oh es gibt ja noch Libre Office Impress. Habe eben entdeckt das man damit Folien beschiften kann. Toll, damit kann ich Schriften neben den weisen Hintergrund ziehen ohne das der weise Hintergrund mitkommt. Tja wäre ja an sich schon ne halbwegs brauchbare Geschichte, nur lässt sich auch hier bestenfalls NEBEN dem weisen Hintergrund arbeiten, weil man den weisen hintergrund zwar in seiner göße anpassen kann, aber nicht gänzlich entfernen oder abstellen. Dumm gelaufen ;) Weitersuchen...
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    15:12, 14. Mai 2018
    Hallo waldi1978,

    Gimp ist das beste Bildbearbeitungsprogramm für Linux und auch unter Windows neben Photoshop CS die Wahl im professionellen Bereich. Fragen Sie bei Fotografen und Designern Ihres Vertrauens nach. Nur dient es halt der Bildbearbeitung, die Grafikerstellung ist nicht der Sinn des Programms

    Nun ist es aber so das auch das Beste nicht immer wirklich gut für den jeweiligen Zweck. Oft sind kleinere Spezialprogramme die bessere Wahl.

    Corel Draw ist etwas anderes, das ist ein Grafikprogramm, damit werden Bilder am Rechner "gemalt", so etwas nennt sich oft auch Zeichenprogramm.

    Weiterhin muss man zwischen Vektorgrafik und Pixelgrafik unterscheiden.

    Einen guten Überblick über die verfügbaren Programme finden Sie hier, probieren Sie aus, was für Ihren Zweck das Beste ist.

    Wieso der Experte im T-Shirt Shop mit den Standardisierten Grafikformaten nicht klar kommt, ist eine ganz andere Sache. Das PNG Format ist ein Standard, es ist egal mit welchem Programm es erstellt wurde, hier muss der Nutzer auch mit umgehen können. Bei Gimp dürfte hier das Problem sein, das es ein Konzept namens Ebene gibt, auch in Corel, Photoshop etc. Wenn man dies nicht kennt, hat man Probleme. Aber dies wäre die Aufgabe des Experten des Shops und hat mit dem Unterschied Linux - Windows nichts zu tun.

    Wenn Sie in einem PDF besondere Schriften verwenden wollen, müssen Sie diese in das Dokument einbinden, sonst werden die Systemschriftarten verwendet. Das ist bei PDF grundsätzlich so. Wie und ob das funktioniert hängt vom Programm ab, mit dem Sie die PDF-Datei erstellen.

    Probieren Sie für das Erstellen von T-Shirts mal das Programm Pinta aus, damit sollte es einfach gehen. Das Programm finden Sie in den Paketquellen.

    Impress ist wie Powerpoint ein Tool zum Erstellen von Präsentationen, man kann so etwas zweckentfremden, aber dann funktioniert es nicht unbedingt, wie man es sich vorstellt.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    17:44, 14. Mai 2018
    Pinta bietet keine Möglichkeit den weisen Hintergrund zu entfernen. Nicht mal Speichern unter oder exportieren bietet Pinta an. Nicht mal nen Text schreiben kann man damit. Das war kein guter Tip. Weitersuchen...
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    18:13, 14. Mai 2018
    ...ok ich gebs auf. Hab absolut keinen Bock mir etz jedes der über 40 einzelnen Programmchen auf den PC zu ziehen und mühsam zu installieren, wo schon in jeder Programmbeschreibung ersichtlich ist, das eigentlich keines der 40 Programme das kann was ich brauch. Hat sich denn niemand hier schon mal mit Linux ein T-Shirt oder ne Tasse bedrucken lassen? Es muss doch ne Lösung geben...
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    noha
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    noha
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    19:14, 14. Mai 2018
    Hallo Herr Müller,

    für den Bedruck eines T-Shirts wird ja keine große Auflösung benötigt. Daher hilft der folgende Trick:

    1. erzeugen Sie den Text plus Bild in einem Programm Ihrer Wahl, z.B. LibreOffice. Das Fenster des Programms bitte maximieren.
    2. vergrößern Sie den Bildschirminhalt so groß wie möglich, aber es muss natürlich noch alles zu sehen sein.
    3. drücken Sie die Taste Druck
    4. Im folgenden Fenster vergeben Sie einen brauchbaren Dateinamen und wählen z.B. den Schreibtisch zum Speichern aus.
    5. Sie haben jetzt eine png-Datei, bei der Sie noch die Ränder von LibreOffice abschneiden müssen.

    Die Qualität des Bildes hängt hier von der Auflösung des Bildschirms ab und ist möglicherweise für den Bedruck einer Tasse nicht ausreichen.

    VG
    noha
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    20:02, 14. Mai 2018
    Ich öffne über LibreImpress meine bereits erstellte pdf datei, wo ich den Text ohne Hintergrund herausziehen kann, dabei ist LibreOffice maximiert. Mit LibreWite geht der Text nur bis göße 24. Also Impress. Nach dem öffnen meiner Datei wechselt Libre automatisch auf LibreDraw. Ich vergrößere auf Maximum 96. Es ist egal ob ich noch alles sehe oder nicht. Alles was nicht auf dem DIN A4 Blatt zu sehen ist, wird nicht gedruckt. Verschiebe ich alle Texte aus dem weisen Fenster ist dieses leer. Den Druck in eine Datei Drucken und diese auf den Schreibtisch legen hilft dabei nicht. LibreDraw speichert übrigens NUR im .pdf Format, nicht im png.

    Und welche Ränder soll ich nun wie abschneiden? hööö?
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    20:21, 14. Mai 2018
    ok LibreDraw kann Dateien als .png exportieren. Leider kann man dabei aber nicht den Hintergrund festlegen, wie ich bereits bemängelt hatte.
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    noha
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    noha
    offline
    23:46, 14. Mai 2018
    Bei meiner Version von LibreOfffice (5.1.6.2) kann der Writer ebenfalls bis 96 pt große Buchstaben aufs Papier bringen.

    Zum Hintergrund:
    Muss die Druckerei wirklich transparent als Hintergrundfarbe anstellen von weiß haben?

    Hier gibt es eine Beschreibung, wie man mit der bis vor wenigen Tagen aktuellen Version von GIMP einen Hintergrund transparent machen kann:
    https://praxistipps.chip.de/gimp-hintergrund-transparent-machen_2991

    Ansonsten haben Sie meine Beschreibung mit Ausdruck des Bildschirminhalts missverstanden.

    VG
    noha
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    17:42, 15. Mai 2018
    hmm naja schön das es mit Gimp doch einen Weg gibt, unschön das ich mit meinem Projekt wieder ganz von vorne beginnen darf. Werds heute Abend ausprobieren, wenn meine Kids im Bett sind.
    Umständlich ist es, das man Gimp unbedingt im Vollbild haben muss, um auf die Gimp Menüs zugreifen zu können, nebenbei hierdrin lesen war so nicht möglich. Schon bissi umständlich.
    Ich nehme mal an, das mir die Linux-Insider CD die neuesten Versionen bietet, zudem habe ich bereits zwei aktualisierungen vorgenommen. Es hies das bei Linux auch alle Zusatzsoftware automatisch aktualisiert wird, oder stimmt das nicht?

    Übrigens finde ich es ein wenig witzig das erst noah zu mir sagt, ich solle für jede Frage einen separaten Thread eröffnen, damit übersichtlicher bleibt, und Herr Kleemann sagt ich solle zwecks Übersicht doch nicht so viele Threads eröffnen. Tja aber wenn ich doch so viele Fragen habe? Gerade als Neueinsteiger bei Ubuntu, einem 15 Jahre jüngeren Betriebssystem kommen hald mal viele Fragen auf.

    Ich stehe übrigens sehr auf Nachhaltigkeit, beklagt euch doch mal bei den Genies, nach denen wir uns alle paar jährchen am besten alles neu zulegen sollten. Schlimmstes Beispiel: Waschmaschine. ;)

    Jedenfalls schon mal ein dickes Dankeschön an eure Geduld und Mühe mit mir.
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    noha
    VIP
    noha
    offline
    01:15, 17. Mai 2018
    Hallo Herr Müller,

    zur automatischen Aktualisierung:

    Es gibt in Ubuntu ein ausgefeiltes Verfahren zum Aktualisieren von Betriebssystem und Programmen. Dieses arbeitet unabhängig vom Herausgeber (Programmieren), setzt aber voraus, dass Programme auch in der Datenbank der Software-Verwaltung Ihres Rechners registriert sind.

    Das sind natürlich zunächst alle Programme, die auf der DVD enthalten sind, alle Programme, die Sie über Ubuntu Software installieren plus alle Programme, die Sie mit dem Programm Aptitude (Kommandos apt und apt-get) installieren.

    Nicht in der Datenbank aufgenommen werden Programme, die Sie selbst über einen Browser herunter laden und (zufuß) installieren. Hier müssen Sie sich selbst um die Aktualisierung bemühen. Bevor Sie ein Programm selbst herunter laden sollten Sie nachsehen, ob es für das Programm ein PPA gibt. Wenn ja, wird diese *.ppa-Datei in die Datenbank aufgenommen und Sie können es mit apt, wie oben beschrieben, installieren und für automatische Aktualisierung sorgen.

    Für einige Programme gibt es gute Gründe, dass sie nicht automatisch aktualisiert werden, wie an zwei Beispielen beschrieben:
    * VirtualBox kann nicht automatisch aktualisiert werden. Gründe dafür sind, dass erstens die Aktualisierung nur laufen darf, wenn alle virtuellen Maschinen herunter gefahren sind. Zweitens besteht die VirtualBox-Software aus zwei Teilen, die gemeinsam aktualisiert werden sollen:
    1. Nach der Aktualisierung des Wirtssystems müssen bei allen Gast-Systemen in deren virtueller Hardware die USB-Version auf 1 umgestellt werden.
    2. Dann muss jedes Gastsystem mit der eingelegten virtuellen CD der Gast-Erweiterungen gestartet und die Gast-Erweiterungen aktualisiert werden.
    3. Danach kann wieder eine höhere USB-Version in der virtuellen Hardware eingestellt werden.

    * Zum Beispiel wurde mit Ubuntu 16.04 LTS die Version 5 von LibreOffice ausgeliefert und aktuell gehalten. Mit der Version 18.04 LTS wird die Version 6 von LibreOffice ausgeliefert. Ich nehme an, dass die Version 6 nicht automatisch für das alte Ubuntu ausgeliefert wird, weil man Überraschungen für die Anwender vermeiden muss.
    Ob die LibreOffice-Leute eine PPA für das Ubuntu 16.04 heraus geben werden, weiß ich nicht.

    Die automatische Aktualisierung der Programme wird von Ubuntu für 5 Jahre versprochen, wenn man die LTS-Version des Betriebssystems einsetzt. Das bedeutet aber nicht, dass man nach mehr als zwei Jahren noch mit großen Änderungen rechnen kann. In jedem Fall gibt es noch Sicherheits-Updates. Was darüber hinaus geht, hängt vom Hersteller des Programms ab.

    Für die halbjährlich erscheinenden Zwischenversionen von Ubuntu gibt es nur für 9 Monate Aktualisierungen. Man ist dann gezwungen, mindestens bis zur nächsten LTS-Version, rechtzeitig Ubuntu zu aktualisieren. Diese große Aktualisierung erfolgt nicht automatisch!

    VG
    noha
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