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eldora
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eldora
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Auf meinen Rechnern habe ich parallel zum derzeitigen Windows 7 zusätzlich die Betriebssysteme XP und Linux-Ubuntu installiert, die ich auch nicht löschen möchte.

a) Schreibtisch-PC - 64 Bit - bei Programmstart erfolgt Auswahl nach
XP mit Ziel-Laufwerk C (auf Laufwerk D ist Windows 7) dies wird gesteuert über
eine Einstellung in Windows 7. und
Windows 7 mit Ziellaufwerk (D) nun aber als Laufwerk C (jetzt ist XP auf LW D)

b) Laptop-PC - 64 Bit - bei Programmstart erfolgt Auswahl über Linux-Ubuntu nach
Linux - Ubuntu oder
Windows 7

Für eine Umstellung von Windows 7 nach Windows 10 habe ich das Berechtigungs-zertifikat von Ihnen genutzt. Hierin ist von "3" Ratgebern neben der "Windows 10 auf DVD" die Rede. Zugesandt haben Sie mir hiervon jedoch nur den Ratgeber "Windows 10 perfekt beherrschen". Nicht dabei waren "33 Seiten vom Windows 10 Bestseller " und der Ratgeber zur "Toolbibliothek".
Meine folgenden Fragen wurden im übersandten Ratgeber nicht behandelt:

1. Wie ist bei einer von Grund auf neu installierten "Windows 10" (statt Windows 7) mit
Ballastlöschung es möglich, die anderen betreffenden Systeme hiervon ohne
komplette Löschung und Neuinstallation auszunehmen?

2. Wie wird beim Einschalten der Rechner dann die Anwahlmöglichkeit zu den
verschiedenen Systemen ermöglicht bzw. was muss dazu eingerichtet werden?

Vielen Dank im voraus
Geschrieben in: Linux 15:16, 06. Juni 2016
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    noha
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    noha
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    17:48, 06. Juni 2016
    Hallo eldora,

    leider kann ich bei Ihrer Anfrage nicht trennen, was Sie auf welchem Rechner genau installieren wollen. Daher gibt es bei der Beantwortung der Fragen evtl. Fehler.

    Wenn Sie Windows 10 als eigenständiges Betriebssystem installieren wollen, läuft das genau so ab, wie bei der Installation von Linux:

    1. Sie benötigen eine leere Partition, die ausreichend groß sein muss. Ich würde für ein nacktes Windows 10 ca. 30 GB ansetzen. Dazu benötigen Sie Platz für die Programme. Deren Daten können Sie wahlweise auf die gleiche oder eine extra Partition packen.

    2. Eine mit MBR aufteilte Platte kann maximal 4 primäre Partitionen haben. Eine davon kann man als sog. erweiterte Partition einrichten. Innerhalb diese kann man 99 sekundäre Partitionen einrichten. Das UEFI (früher BIOS genannt) kann ein Betriebssystem nur starten, wenn es in einer primären Partition liegt.
    Unglücklicherweise legen sowohl Windows 7 als auch Windows 10 jeweils zwei primäre Partitionen an, benötigen diese aber nur, wenn die Systempartition verschlüsselt ist.

    3. Eine mit GPT aufgeteilte Platte kann sehr viele primäre Partitionen haben.

    4. Wenn Sie freien Platz geschaffen haben, diesen mit dem Dateisystem NTFS formatieren und die Partition aktiv setzen, können Sie Windows 10 darin installieren. Dabei wird keine Hilfspartition angelegt!

    5. Nach der Installation von Windows 10 und aller Updates können Sie Windows 10 dann mit dem Installationsschlüssel von Windows 7 aktivieren. Aus Lizenzgründen darf dann Windows 7 nicht mehr benutzt werden.

    6. Das Installationsprogramm von Windows 10 richtet den Boot-Manager automatisch so ein, dass Sie beim Booten wählen können, ob Windows 10 oder 7 gestartet werden soll.

    7. 6. Das Installationsprogramm von Windows 10 überschreibt den Boot-Manager von Linux, weil es diesen nicht kennt. Wenn Sie Linux auf dieser Platte haben, muss entweder der Boot-Manager von Linux repariert werden oder mit einem speziellem Programm dem Boot-Manager von Windows beigebracht werden, dass es Linux ebenfalls zum Booten anbietet.

    VG
    noha
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    10:31, 07. Juni 2016
    Hallo Eldora,

    was die Lieferung der beworbenen Materialien angeht, können wir Ihnen hier im Computerwissen Club leider nicht weiterhelfen. Dafür ist der Leserservice des Verlags zuständig, den Sie unter kundendienst@vnr.de erreichen.

    Zu Ihrer Windows-10-Frage:

    Wenn Sie die Windows-10-Installation als Upgrade durchführen, installiert sich das System automatisch in der (von da an ehemaligen) Windows-7-Partition. Das Installationsprogramm erkennt automatisch, wenn auf anderen Partitionen ebenfalls Windows installiert ist und richtet von alleine einen Bootmanager ein. Ob das bei Linux funktioniert, weiß ich allerdings nicht. Hier ist es wie von Norbert Hahn beschrieben eventuell erforderlich, den Bootmanager nachträglich zu reparieren oder noch einmal mit Hilfe der Linux-DVD einzurichten. Die Daten des Linux-Systems selbst bleiben von der Installation in jedem Fall unberührt, lediglich die Zielpartition wird mit dem neuen Windows 10 beschrieben.

    Wenn Sie eine Neuinstallation durchführen wollen, wählen Sie Im Windows-10-Installationsprogramm die "benutzerdefinierte Installation" und geben danach manuell die gewünschte Partition als Ziel an. Danach verhält sich Windows 10 so, wie gerade beschrieben.

    Viele Grüße,

    Martin Koch :)
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    eldora
    VIP
    eldora
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    17:27, 09. Juni 2016
    Meine Fragen bezogen sich auf die Ausführungen von "Nils Matthiesen" in "Windows 10 perfekt beherrschen" und von "Kamer Etim" in den "Linux-Insider"-Ausgaben u.a. Ausgabe Juni 2016 (Startoption, Boot-Repair, 16.04 LTS).

    Die Antworten sind allgemein gehalten und speziell zu Linux Ubuntu offen geblieben.

    Daher konkret
    1. Wenn neben Ubuntu ein parallel existierendes Win-7 auf Win-10 nach der Anleitung von Nils Matthiesen inklusive der Ballastbefreiung umgerüstet wird, ist dann zu befürchten, dass das Ubuntu-System auch automatisch mit gelöscht wird oder
    dass die Startoptionsanwahl zu beiden Systemen (Ubuntu und Windows) verloren geht?

    Was ist dann dagegen zu tun?

    2. In diesem Zusammenhang ergänzend gefragt konnte ein Update in Ubuntu von 14.04 LTS auf 16.04 LTS nicht erfolgen. Nach dem angewählten Aktualisierungs-Lauf von 14.04 LTS - wie im Linux-Insider beschrieben - kommt die Anzeige
    "Die Anwendungen sind aktuell"; der zusätzliche Hinweis "16.04 LTS ist jetzt verfügbar und Sie haben 15.10" erscheint nicht.
    Bei der Prüfung nach einem Neustart "Über diesen Rechner" wird weiterhin 14.04 LTS bestätigt.
    Hat dies eventuelle mit der AMD-Grafikkarte zu tun?

    3. Beim Schreibtisch-PC gehe ich nun davon aus, dass eine Umstellung von Win-7 nach Win-10 wenig sinnvoll ist.

    Vielen Dank
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    17:33, 09. Juni 2016
    Hallo zusammen,

    ich verschiebe das Thema in den Linux-Bereich, weil mir das zielführender und passender zur Fragestellung erscheint.

    Viele Grüße,

    Martin Koch :)
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    eldora
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    eldora
    offline
    20:53, 13. Juni 2016
    Was meinen die Linux-Experten dazu?
    Können die angeführten Experten "Nils Matthiesen" (Win 10 und Linux) und "Kamer Etim" eventuell auch Stellung nehmen?
    Viele Grüße
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    09:31, 14. Juni 2016
    Hallo Eldora,

    Nils Matthiesen ist zur Zeit leider im Urlaub, deshalb müssen Sie mit mir Vorlieb nehmen.

    Windows 10 wird ausschließlich auf der gewählten Zielpartition bzw. der Partition mit dem bisherigen Windows 7/8 installiert. Alle anderen Partitionen, also auch Ihr Linux bleiben unangetastet. Zum Risiko, dass eventuell der Bootmanager neu eingerichtet werden muss, habe ich ja schon etwas gesagt. Zum Linux-Teil Ihrer Frage kann ich mich leider nicht äußern.

    Viele Grüße,

    Martin Koch :)
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    12:11, 14. Juni 2016
    Hallo Herr Eldora,

    Herr Etem schreibt hier nur selten, ich bin für den Support des Linux Insiders zuständig. Ihre Fragen hat Herr Hahn, der auch "nur" Leser ist, wie so oft verständlich beantwortet. Die neuen weiterführenden beantworte ich natürlich.

    Die Anleitung zum Bootrepair aus dem Linux Insider ist für den Fall gedacht, das Windows bei einer Neuinstallation den MBR überschreibt und man den Linux Bootloader grub wieder haben will. Die eingesetzte Windowsversion ist dabei völlig egal, da es nur um ein paar wenige Daten im MBR der ersten festplatte geht, die den eigentlichen - auf den Systempartitionen (Windows und Linux gleich) liegenden Bootmanager aufrufen.

    Das Sie für Ihr 14.04 noch kein automatisches Upgrade auf 16.04 erhalten ist normal, da bei LTS Versionen das Upgrade immer auf die um Fehler behobene nachfolgende Version verschoben wird. Das ist dann 16.04.1, das im Juli erscheinen wird. Es lässt sich natürlich trotzdem installieren, aber auch wegen der MAD Karte rate ich Ihnen zu warten, bis das Upgrade angeboten wird.

    AMD Treiber gibt es schon, es handelt sich dabei aber um die freien Open Source Treiber. AMD bringt auch nur noch Treiber für die neueren Karten.

    Die Open Source Treiber sind leider noch nicht so gut und unterstützen nicht alle Funktionen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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