Computerwissen

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Hallo.
Ich habe hier einen "alten" Dell Server PowerEdge SC440 mit Intel Xeon und 8 GB RAM, der bisher unter Windows SBS 2003 R2 gelaufen ist.
Jetzt muss ich den Rechner neu aufsetzen und überlege alternativ Ubuntu Server zu installieren. Mit letzterem habe ich keinerlei Erfahrung.
Ich weiß, der SBS 2003 R2 ist schon schwer "in die Jahre" gekommen, allerdings habe ich damit etwas Übung beim neu aufsetzen. Und der Server soll nur für mein Homeoffice als gemeinsamer "Datenspeicher" für den Zugrif von den Rechnern meiner Frau und von mir (beide Win10 Home) dienen.
Was raten mir die Fachleute?
Und wenn Ubuntu, geht das mit der aktuellen Version 20.04?
Vielen Dank vorab.

PS: Sorry, wenn das die falsche Kategorie sein sollte.
Geschrieben in: PC-Hardware 17:55, 30. Juni 2020
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noha
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noha
offline
19:18, 30. Juni 2020
Hallo fstorsberg,

es gibt von Ubuntu diverse Ausprägungen, u.a. auch eine Server-Version. Diese hat im Gegensatz zu den anderen Ausprägungen keine grafische Oberfläche, wird also ausschließlich über ein Terminal bedient.

Daher rate ich zur Standard-Version von Ubuntu, die mit Grafik und den üblichen Menüs ausgestattet ist. Als Datei-Server für Windows-Rechner müssen noch den SAMBA-Server installieren und konfigurieren. Sinnvoll ist auch ein für Windows-Dateien brauchbares Antiviren-Programm.

Ich betreibe für mein Büro seit 2017 einen üppig ausgestatteten alten HP-Rechner mit Ubuntu 16.04 LTS als Basis-Betriebssystem, das als Datei-Server, Internet-Recherche und als Wirtsrechner für virtuelle Rechner dient.

Als Antivirenprogramm verwende ich Sophos Antivirus für Linux, das als Basis-Version kostenlos ist. Es gibt auch andere kostenlose AV-Programme für Linux, z.B. ClamAV.

Bei der Einrichtung eines Servers würde ich Betriebssystem und Daten trennen. Bei Ubuntu reicht 50 GB für die Systempartition aus. Wenn Sie bei der Umstellung die Daten auf NTFS-Partitionen haben, ist das in Ordnung und kann einfach so weiter benutzt werden. Zu beachten ist, dass es in Linux keine Funktion zur Reparatur von Dateisystemen mit NTFS gibt. Wenn da was kaputt geht, kann man ein aktuelles Windows vom USB-Stick booten und die Partition mit chkdsk.exe reparieren.

VG
noha (Leser dieses Forums)
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Antworten (1)
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    14:50, 01. Juli 2020
    Hallo noha,

    das hilftr mir schon weiter - vielen Dank.
    Da der Rechner eh komplett neu aufgesetzt wird, bleibt wohl kein NTFS übrig.;)
    Und Trennung von System und Daten mache ich schon lange auf jedem Rechner den ich in den Fingern habe.
    VG
    frank
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