Computerwissen

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Hallo,
bei meinem Windows 10 ist seit längerem ein Start nur noch über das boot-menue möglich. Oft auch noch ein Hinweis, dass eine Reparatur vorgenommen wird.
Startet sehr langsam. Habe Angst, dass ich Dateien verliere, wenn Windows 10 nicht mehr startet. Oft auch viele farbige Streifen und dann Absturz.
Außerdem könnte der Einschaltknopf defekt sein. Wenn ich ihn das erste mal drücke, geht oft das Licht an den Lautsprechern gar nicht an, obwohl der Computer läuft.
Einmal kurz drücken und alles ist wieder aus. Aber eigentlich geht das richtige Ausschalten doch nur durch längeres Drücken! Was ist da los?
Wie soll ich jetzt vorgehen? Zuerst den Schalter austauschen? Oder das Starten reparieren?
Ich bin auf eine Antwort gespannt!
P.S. Ich habe erst Morgen (Samstag) wieder Zeit.
Viele Grüße
Georg Bühler
Geschrieben in: Windows 10 10:47, 08. Mai 2020
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Antworten (4)
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    noha
    VIP
    noha
    online
    11:47, 08. Mai 2020
    Hallo Herr Bühler,

    Angst ist ein schlechter Ratgeber. Abgesehen von vermuteten Hardware-Problemen kann jederzeit, auch ohne Vorwarnung, die Platte kaputt gehen. Eine dann notwendige Datenrettung kostet oft einen vierstelligen Euro-Betrag.

    Daher ist es angeraten, mindestens die Daten zu sichern. Eine Sicherung ist erst erledigt, wenn sie geprüft wurde.
    USB-Sticks sind notorisch unzuverlässig. Am sichersten ist eine externe Platte, die nur zur Sicherung am Rechner angeschlossen wird.

    Um Fehler in der Hardware von denen im System zu unterscheiden, sollten Sie den Rechner mit einem anderen System von einer DVD oder einem USB-Stick starten.
    Mögliche Systeme sind
    * die Windows-DVD (die aktuelle können Sie selbst erstellen oder Windows auf einen USB-Stick laden (Media Creation Tool von Microsoft).
    * die CD mit dem Programm zur Datensicherung (fehlt vermutlich bei Ihnen)
    * die DVD mit einem Linux (ist immer kostenlos). Hier bietet sich Knoppix an, das spezielle Programme zur Datenrettung enthält. Alternativ Ubuntu, das vom Verlag beworben wird.
    * die CD mit einem Virenscanner. Die sollte man immer aktuell halten, so dass ein USB-Stick Material spart.

    Wenn der Rechner mit einem anderen System einwandfrei läuft, ist die Hardware sehr wahrscheinlich in Ordnung. Insbesondere die erwähnten Linux-Systeme testen beim Starten die Hardware gründlich und führen Protokoll darüber.

    VG
    noha
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    18:29, 13. Mai 2020
    Hallo,
    habe eben eine externe Festplatte gekauft und möchte nun eine Datensicherung vornehmen. Nur wie geht eine solche Sicherung richtig? Kann ich es bei Ihnen lernen, bzw. können Sie mir Tipps geben?

    Mein Windows 10 ist heute nach der Aktualisierung von Avira problemlos alleine
    hochgefahren ebenso bei der Aktualisierung von Windows 10. Das ist doch ein gutes
    Zeichen oder? Es geht alles aber sehr langsam.
    Ich werde also versuchen Windows auf einen USB-Stick zu laden. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, muss ich dieses Windows also von der Microsoft-Homepage herunterladen. Ziel ist ja das Starten von einem anderen System aus, um zu sehen ob der Rechner einwandfrei läuft
    Für mich ist wichtig, jetzt diese Dinge einmal allein zu schaffen.
    Oder soll ich die Tools auf der Windows-Wissen-CD jetzt schon einsetzten, um den
    Computer schneller zu machen?
    Ich hoffe Sie können mir helfen.
    VG
    Georg Bühler
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    noha
    VIP
    noha
    online
    22:24, 13. Mai 2020
    Hallo Herr Bühler,

    die Sicherung von Daten und die Sicherung des Systems (das sind zwei verschiedene Dinge) sind in allen Schriften des Verlags beschrieben.

    Die von Windows durchgeführte Systemreparatur hat (vermutlich) mit dem gewaltsamen Ausschalten zu tun. Dass das Herunterfahren nicht geht/ging hat vermutlich mit der Belastung des Rechners durch (Schad-) Programme zu tun.
    Für mich sind die meisten Antivirenprogramme Schadprogramme!
    1. Sie kosten Geld oder Sie bezahlen mit Ihren Daten.
    2. Sie machen das System unsicher und können Updates behindern
    3. Sie wiegen den Anwendern in Sicherheit und verhindern, dass er sich mit dem Thema auseinandersetzt.
    4. Sie spionieren den Rechner aus
    5. Eine zusätzliche Firewall behindert nur den Anwender, nicht aber Schadprogramme.
    6. Jedes ordentliche Schadprogramm versteckt sich vor dem Antivirenprogramm und deaktiviert dieses sogar.

    Das beste Antivirenprogramm ist das eigene Gehirn (=richtiges Verhalten, Problembewusstsein, Sicherungskonzept)
    Das zweitbeste Antivirenprogramm ist das, was vom Hersteller des Systems mitgeliefert wird.

    Wenn der Rechner sehr langsam ist, sollte man als erstes alle Programme und Gedöns deinstallieren, das man nicht benötigt.
    Anschließend sollte man den Rechner mit dem Betriebssystem booten, das der Hersteller des Antivirenprogramms dafür vorgesehen hat. Der Windows Defender hat eine eigene Boot-Option in Windows. Alle anderen AV-Programme benötigen ein eigenes System auf einem USB-Stick oder einer CD. Nur damit ist sichergestellt, dass sich ein Schadprogramm nicht verbergen kann.

    VG
    noha
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    13:23, 14. Mai 2020
    Hallo Herr Bühler,

    hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung, was Sie zur Überprüfung/Beschleunigung/Sicherung Ihres Windows-Systems unternehmen sollten:

    1. Überprüfen Sie mithilfe eines Notfall-Mediums, ob eventuell ein Schadprogramm für die Lähmungserscheinungen Ihres PCs verantwortlich ist. Dazu erstellen Sie sich ein startfähiges Notfall-Medium auf CD/DVD oder USB-Stick, starten Ihren PC damit und führen einen Virenscan durch. Wie das geht, ist zum Beispiel unter https://support.eset.com/de/kb3509-wie-nutze-ich-eset-sysrescue-live-um-meinen-computer-zu-bereinigen ausführlich erklärt.

    Wichtig: Falls beim Virenscan mit dem Notfallmedium ein Schadprogramm gefunden und beseitigt wird, läuft der PC möglicherweise sofort wieder schneller. Ich würde dem einmal infizierten System aber nicht mehr vertrauen. In dem Fall sollten Sie Ihre persönlichen Daten auf die USB-Festplatte kopieren und danach Windows neu installieren. Dabei sollten Sie die Festplatte löschen.

    2. Sofern der Befund negativ ausfällt, fangen Sie damit an, Ihr Windows gründlich von allen nicht mehr benötigten Programmen und Tools zu befreien. Deinstallieren Sie konsequent alle Programme, die Sie nicht ständig in Gebrauch haben und lassen Sie dabei nur Hardware-Treiber oder Microsoft-Hilfsprogramme wie Visual C++ unangetastet.

    3. Laden Sie die Hardware-Treiber für Ihren PC von der Seite des PC-Herstellers herunter und installieren Sie sie in Ihrem System. Suchen Sie im "Support"-Bereich der Seite nach Ihrem PC oder Laptop, wechseln Sie zu den "Treibern und Downloads" und laden Sie die Windows-10-Treiber für Ihr Gerät herunter. Sollte es keine Windows-10-Treiber geben, wählen Sie ersatzweise die Windows-8-Treiber.

    4. Ist das vollbracht, sichern Sie Ihr gesamtes System auf die USB-Platte. Dazu nutzen Sie ein Datensicherungsprogramm wie das kostenlose "Aomei Backupper" (Download unter https://www.aomei.de/backup-software/ab-standard.html.

    Viele Grüße,

    Martin Koch :)
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