Computerwissen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Frage hatte ich bereits am 07.08.2019 an Sie gesendet. Leider habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

insbesondere Herrn Kleemann vielen Dank für Ihre Antworten.

Ich bin leider ziemlicher Anfänger bezüglich Linux, obwohl ich früher auf meiner früheren Arbeitsstelle als Informatik-"Versteher" anerkannt war. Ich bin nun allerdings im Ruhestand und "im Alter" habe ich nun doch einige Probleme.

1. Zunächst möchte ich meine Kündigung von Linux-Insider rückgängig machen und das Journal weiter beziehen. Darüber bitte ich um Rückantwort (per Email). (Meine letzte Rechnung war 40-7432814).

2. Bei der Installation von Ubuntu 18.10 auf meinem neuen Rechner funktionierte die Installation meiner Druckers Canon Pixma TS 8151 nicht. Die Installationsroutine fand keinen Treiber. Auf der Website von Canon fand ich auch nur Treiber für Windows und Mac. Auf eine entsprechende Anfrage bei Canon erhielt ich folgende Antwort:

Sehr geehrter Herr Gietzelt,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Bezüglich Ihres Wunsches sich für Drucker, welche Kompatibel mit dem Linux Betriebssystem sind, zu informieren, möchten wir Ihnen leider mitteilen das der technische Support von Canon begrenzt ist.

Zeitweise stellt Canon Treiber für Linux Betriebssysteme zur Verfügung, jedoch sind diese Treiber wie sie sind ohne Garantie zu betrachten und werden auch nicht technisch unterstützt.

Die zur Verfügung gestellten Kompatibilitätsdiagramme sollten als Führung verstanden wissen und indizieren das Canon die Treiber erfolgreich getestet hat mit der angegebenen Linux Distribution. Wegen der großen variablen Natur von Linux Installationen, gibt Canon keine Garantie auf Funktion, weswegen den Kunden eindringlich empfohlen wird sich an Linux zu wenden.

WIr bedauern Ihnen keine alternative Auskunft erteilen zu können.

Können Sie mir bei der Suche nach Treibern für mein Druckermodell weiter helfen bzw. wo finde ich Hilfe?

3. In ihrer Ubuntu-Installation von Linux-Insider gab es eine Möglichkeit, Windows und Linux parallel zu installieren. Dazu soll zunächst Windows installiert werden, erst dann Linux. Ich möchte mich soweit wie möglich von Windows trennen, zumal Windows 10 wohl das katastrophalste Betriebssystem aller Zeiten ist. Ich möchte auf meinem Linux-Rechner - da bestimmte Programm wie WISO-Sparbuch oder TomTom-Programme nicht ohne Windows funktionieren - eine virtuelle Oberfläche für Windows 7 einrichten. (Ich weiß nicht, ob das in früheren Ausgaben von Linux-Inside schon einmal beschrieben worden ist.) Könnten Sie mir - oder vielleicht besser in in einer der nächsten Sonderausgaben von Linux-Insider - auch für Anfänger genau beschreiben, wie eine virtuelle Oberfläche für Windows installiert wird und wie dann diese Oberfläche gestartet und dann dort echte Windows-Programme installiert und gestartet und ggf. auch per Internet aktualisiert werden können.

4. Ich hatte als erstes einen Rechner "Amiga 2000". Mit dem damaligen Amiga-OS 2 wurden automatisch 3 Partitionen auf der damals sehr kleinen Festplatte eingerichtet: "Workbench, Work und Multimedia". Unter Windows habe ich daraufhin bereits bei meinem ersten IBM-Rechner meine Festplatte in 3 später auch 4 Partitionen aufgeteilt: C: = Systemprogramme, D: = Daten, E: sonstige Programme, die nicht zwangsweise unter C: installiert werden müssen, außerdem einen Ordner E:/Internet, wo alle über Thunderbird heruntergeladene Daten landen. Die 4. Partition (F:) ist wie beim Amiga Multimedia. Bei der Installation von Ubuntu habe ich nun nach Ihren Empfehlungen eine zweite Partition eingerichtet. Nun folgende Fragen:

a) wie kann ich weitere Partitionen einrichten?

b) sollte man speziell für die virtuelle Windows-Oberfläche eine separate Partition einrichten?

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich bitte unbedingt um Rückantwort.

J. Gietzelt
Geschrieben in: Linux 01:53, 07. September 2019
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  • Akzeptierte Antwort

    11:29, 07. September 2019
    Hallo Herr Gietzelt,

    eine Frage von Ihnen vom 7.8. finde ich nicht, wohl aber vom 17.7. und diese wurde wie Ihren vorherigen Fragen ausführlich beantwortet. Leider gab es keine Rückmeldung, von Ihnen daher kann ich nicht sagen, ob ich Ihnen helfen konnte. Vielleicht können Sie nachvollziehen, das man wenn man sich die Mühe gibt Fragen lang und ausführlich zu beantworten, gerne eine wie auch immer geartete Reaktion hat. Denn ohne Reaktion sieht es so aus, als ob man etwas schreibt und keiner es liest.

    Sie finden alle Ihre Fragen und auch die Antworten darauf, in dem Sie hier im Club auf den Link "meine Fragen" an der rechten Seite klicken.

    So dann zu den Fragen hier:
    der Club dient dem technischen Support, bei Fragen zu Ihrer Bestellung, Ihrem Abo oder den Lieferungen, wenden Sie sich bitte direkt an den Kundenservice des Verlags:
    Mail: kundenservice@vnr.de
    Telefon: 0228/9550190

    Ubuntu 18.10 ist schon mal falsch, dies wird nicht mehr unterstützt. Entweder Sie verwenden eine Version mit Langzeitunterstützung, aktuell die 18.04, die die Grundlage des Linux Insiders ist oder die halbjährlich erscheinende, die Sie spätestens nach 9 Monaten Upgrade müssen, das wäre noch die 19.04.

    Canon hat Linuxtreiber für Ihren Drucker, nur macht man keinen Support. Sprich Sie erhalten den Treiber und das war es.

    Es ist zwar schon länger her (Sonderausgabe Mai 2017 - Ubuntu und Windows), das wir über virtuelle Maschinen berichtet haben. Aber bis auf Verbesserungen, mehr Kompatibilität usw. hat sich in Virtualbox nichts geändert. Dies Ausgabe können Sie als PDF vom Kundenservice bekommen.

    Nun zu den Partitionen, das ist so alles nicht mehr nötig und sinnvoll. Diese mehrere Partitionen auf einer Festplatte hatte man damals, als Dateisystem ab einer gewissen Größe nicht mehr sinnvoll zu nutzen waren.

    Unter Linux gibt es die große Teilung zwischen dem Homeordner /home und dem Rest. Im eigenen Homeordner ist der Nutzter der einzige Chef und kann machen und lassen was er will, hier werden die Einstellungen der Programme und auch die Daten gespeichert. Der Homeordner kann auch einfach gesichert und in ein anderes System gebracht werden.

    Unter Linux hat man ein Wurzleverzeichnis / (root) in das alle anderen Verzeichnisse eingefügt werden. Jedes Verzeichnis könnte theoretisch eine eigene Partition sein.

    Normalerweise verwendet man für das System eine Partition und für /home. Hat man einen Server (beispielsweise Web, Mail oder Dateien), so kann man dies natürlich auch trennen.

    Ähnlich kann man mit den virtuellen Maschinen verfahren. gerade wenn man keine SSD verwendet ist es sinnvoll die virtuelle Maschine auf einer eigenen Festplatte laufen zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dirk Kleemann
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    12:43, 12. September 2019
    Moin, moin Herr Kleemann,

    ich ahne, warum meine Antworten meist nicht bei Ihnen erschienen sind - ich hatte immer auf no-reply@club.computerwissen.de geantwortet hatte (als ehemaliger DDR-Bürger war meine Englisch-Ausbildung in den 70-er Jahren nicht so ideal). Nachdem ich im Wörterbuch gefunden hatte, dass "no-reply" = "nicht antworten" heißt, war mir klar, dass ich hätte anders antworten müssen. Dann fand ich leider erst jetzt die Schaltfläche "Dieses Thema lesen", über die man direkt auf die "Club"-Seite kommt. Vielleicht könnte ganz oben bei Ihren Antworten einen Hinweis auf die "Club"-Seite bezüglich von eigenen Antworten eingebaut werden?
    Andererseits möchte ich Ihnen für Ihre Antworten bezüglich meiner Fragen ausdrücklich danken. Ich habe die Texte stets sehr interessiert gelesen. Mir tut es leid, dass Sie meine Antworten durch gewisse Fehler nicht erreichten.

    Nun einige weiter Probleme (ich bin immer noch völliger Linux-Anfänger!):

    Da auf der von Ihnen 2017 erhaltenen DVD Ubuntu Version 16 enthalten war, hatte ich tatsächlich aus dem Internet Ubuntu 18.10 heruntergeladen, auf einen USB-Stick „gebrannt“ und von dort aus auf meinem neuen Mini-Test-Linux-Rechner (Lenovo®) mit einer 225 GB SSD installiert. Ich dachte, dass eine höhere Version auch besser wäre. Zunächst ging es mir darum, den Umgang mit Linux überhaupt zu erlernen.
    Später habe vor, mir ich einen „richtigen“ Rechner mit SSD und 2 GB oder 4 GB Festplatte und CD-/ DVD-/ Blue Ray-Laufwerken zu kaufen (größere Datenträger vor allem für Video-Dateien) - darum auch die Frage nach größerem Speicherplatz (wie weiteren Partitionen) auf internen oder externen Festplatten.

    Zum Problem mit meinem Canon-Rechner:
    Dankenswerterweise habe ich von Ihnen Hinweise für den Treiber von Canon für meinen Pixma TS 8151 erhalten und auf meinem Linux installiert (ich hatte versehentlich auf der Webseite von Canon übersehen, dass dort unter „andere Betriebssysteme“ tatsächlich auch Linux-Treiber gefunden werden können.
    Die Installation schien eigentlich problemlos zu funktionierten. Trotzdem zeigt sich unter Einstellungen nur: Drucker (Canon) TS 8100 „Generic Text-Only Treiber“. Über LibreOffice Writer wollte ich eine (unter Windows vorbereitete) Word-Datei mit farbigen unterschiedlich großen Buchstaben, verschiedenen Schriften und einem Foto ausdrucken. Die Datei wurde mit „Writer“ sehr gut angezeigt. Das Ausdrucken funktionierte allerdings nicht. Es gibt nur folgende Fehlermeldung: „Der Drucker konnte nicht gestartet werden. Bitte überprüfen Sie Ihre Druckerkonfiguration.“ Liegt das wirklich an Ubuntu 18.10?

    Ein nächstes Problem:
    In „Open-Source-Secrets” vom 01.08.2019 wurde von Ihrem Redakteur Achim Wagenknecht das Programm „DoubleCommander“ vorgestellt.
    Ein ähnliches Programm hatte ich schon unter MS-DOS mit dem Norton Commander. Das Programm arbeitet mit 2 getrennten Fenstern. Ideal waren für F-Tasten (Text darstellen, Test bearbeiten, Datei kopieren, Datei verschieben, neuer Ordner, Löschen). Ich benutze bisher unter Windows den „SpeedCommander“, allerdings unter der älteren Version 15. Genial am „SpeedCommander“ waren die Möglichkeiten, über Reiter verschiedene Ordner zwischen zu speichern und immer wieder auf die entsprechenden Ordner ohne größere Suche zuzugreifen. Nun wollte ich das Programm „DoubleCommander“ auch für Linux nutzen. Ich komme aber mit der Installation des Programms nicht klar.

    Weiteres Problem:
    Unter Windows können Programme in der Regel über eine „*.exe“-Datei gestartet werden. Wie sind solche Programme unter Ubuntu direkt zu starten? Gibt es eine ähnliche Dateiendung?

    Jetzt habe ich mich entschlossen, die SSD zu formatieren, um dann Linux 18.04 komplett neu zu installieren. Ich habe mich bei „Linux Insider“ neu angemeldet und warte auf die neue Linux-DVD. Zum Drucker-Treiber habe ich ja von Ihnen sehr hilfreichen Informationen erhalten. Hoffentlich funktioniert der Drucker dann auch.

    Vielleicht könnten Sie mir trotzdem Antworten auf meine anderen (dusseligen) Fragen geben.

    Viele Grüße
    J. Gietzelt
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    noha
    VIP
    noha
    online
    14:21, 12. September 2019
    Hallo Herr Gietzelt,

    die Installation des Druckers hat aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert.
    Daher bitte die herunter geladene Datei erneut entpacken, das darin enthaltene Skript ausführen und dieses protokollieren.

    Falls der Drucker dann noch immer nicht benutzbar ist, bitte hier das Protokoll anzeigen, damit der Fehler gefunden werden kann. Zum Protokollieren eignet sich die Taste DRUCK, die den Bildschirminhalt als Bild im Ordner Bilder ablegt. Da diese Dateien jeweils mit Datum und Uhrzeit versehen sind, lässt sich das später einfach sortieren.

    Zur Frage nach ausführbaren Programmen:

    Es gibt unter Windows ja zahlreiche weitere Namenserweiterungen für ausführbare Dateiinhalte. Außer .exe auch .bat, .ps1 - das sind die aktuell üblichen. Dann gibt es noch .com, eigentlich aus dem letzten Jahrtausend und heutzutage für Schadprogramme gerne genutzt. Dann gibt es Verweise auf Programme: Endung .lnk und - ebenfalls uralt .pif

    All das gibt es unter Linux glücklicherweise nicht. Dort steht üblicherweise in der Datei, am Anfang, womit das Programm auszuführen ist. Das ist gemacht, weil es tausende verschiedener Interpreter gibt und jeder seinen eigenen schreiben kann.

    Den Überblick bekommt man entweder dadurch, dass Programme wie Nautilius (die Standarddateiverwaltung von Ubuntu) ausführbare Dateien in anderer Farbe anzeigen.
    Zuverlässiger und in jedem Linux verfügbar ist das Programm file, das von der Kommadoeingabe aufgerufen wird. Es zeigt auch bei Datendateien an, mit welchem Programm sie üblicherweise geöffnet werden (können).

    Beispiele:
    1. Ausführbares Programm, hier file
    noha@pc3:~$ file /usr/bin/file
    /usr/bin/file: ELF 64-bit LSB shared object, x86-64, version 1 (SYSV), dynamically linked, interpreter /lib64/l, for GNU/Linux 3.2.0, BuildID[sha1]=ba74252751fddf2ef1b1d3bd2098c95550eee976, stripped


    2. Datendaten:
    noha@pc3:~$ file /etc/hosts
    /etc/hosts: ASCII text


    3. Bild
    noha@pc3:~$ file Bilder/Bäume.png
    Bilder/Bäume.png: PNG image data, 659 x 1058, 8-bit/color RGBA, non-interlaced


    4. Komprimierte Datei:
    noha@pc3:~$ file Archiv/Foto/45CT-1.rar
    45CT-1.rar: RAR archive data, v4, os: Win32


    VG
    noha
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    14:58, 12. September 2019
    Moin, noin Damen und Herren,
    vielein Dank für die rasche Antwort.
    Ich muss jetzt allerdings die Neuinstallation von Ubuntu 18.04 vorbereiten und dann die unter Linux Installer enthaltenen Hinweis-Dateien durcharbeiten. Dann ergeben sich aber vermutlich noch weitere Fragen.
    VG Gietzelt
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