Computerwissen

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Zu Windows-Wissen Startheft S. 9: Der Hybride Standbymodus war bei mir bei AKKU bereits aktiviert (jetzt auch bei Netzbetrieb). Allerdings hatte ich folgendes bemerkt. Egal ob ich ihn aus dem Energie Sparen-Modus oder Ruhezustand aufgeweckt habe, ist er danach oft sehr sehr langsam geworden. Im Ressourcenmonitor wurde angezeigt, dass entweder CPU oder Datenträger (oder beides) zu 100% ausgelastet waren, und dass für lange Zeit (>10 Min). Ich konnte ihn meist nur noch neu starten, um wieder normal arbeiten zu können. (Vorher lief er normal flott.) Also musste ich mir angewöhnen, ihn immer herunterzufahren. (Anfangs hatte ich mir angewöhnt, ihn immer nur in den Ruhezustand zu versetzten, da ich immer gleich alle meine Fenster offen haben wollte, v.a. Firefox.) Als Bsp im Anhang div Screenprints des Ressourcenmonitors.
Woran liegt das? Wie kann ich dass vermeiden?
Was bedeutet unter Arbeitsspeicher: Seitenfehler ? Der ist bei mir oft sehr hoch.
Geschrieben in: Windows 7 00:35, 25. April 2019
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Antworten (2)
  • Akzeptierte Antwort

    14:01, 26. April 2019
    Hallo,

    das mit den Seitenfehlern ist nicht kritisch. Ein Seitenfehler tritt dann auf, wenn beispielsweise ein Programm auf einen Speicherbereich im Arbeitsspeicher zugreifen möchte, der sich in dem Moment aber nicht im RAM, sondern im virtuellen Speicher auf der Festplatte befindet und diesen erst wieder laden muss.
    Was einen Notebook diesen Alters möglicherweise langsam macht ist die Festplatte. Beim "Aufwachen" aus dem Ruhemodus wird der auf der Festplatte gespeicherte RAM-Bereich wieder eingelesen.Wenn die Magnetisierung schwächer wird, muss Windows mehrmals gewisse Bereiche auslesen, bis diese dann korrekt gelesen werden. Ich empfehle bei solch älteren Festplatten diese durch eine SSD auszutauschen. Mit geieigneten Mitteln (oder der Hilfe des kompetenten Fachhändlers) kann die bestehende HDD auch auf die SSD "geklont" werden, so dass nichts verloren geht. Schöner Nebeneffekt: Der Laptop wird schneller als er je war....

    Wenn Sie dieses machen lassen, dann fragen Sie auch gleich, ob er (Fachhändler) die Wärmeleitpaste von der CPU zum Kühler ersetzen kann. Diese wird nach ein paar Jahren spröde und hart und kann deshalb die Hitze nicht mehr so gut ableiten.

    Gruß

    H. Trauner
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    noha
    VIP
    noha
    offline
    01:03, 27. April 2019
    Hallo Chris,

    sowohl die Speicherauslastung als auch die Seitenfehler legen den Schluss nahe, dass der Rechner zu wenig Hauptspeicher hat. Windows 7 belegt nackt knapp 600 MB in der 32-Bit-Version und deutlich über 1 GB in der 64-Bit-Version. Dann laufen aber nur die absolut notwendigen Dienste und keine Programme.
    Viele Programme benötigen heutzutage deutlich mehr Platz als noch vor 5 Jahren. Daher sind heute 4 GB Hauptspeicher für die 32-Bit-Version von Windows angemessen und 8 GB für die 64-Bit-Version. Egal ob Windows 7 oder 10.

    Wenn Sie den Rechner aus dem Ruhezustand aufwecken, muss der Speicherinhalt von der Platte gelesen werden. Eine herkömmliche Laptop-Platte schafft vielleicht 80 MB pro Sekunde, so dass 4 GB, also 4.096 MB in frühestens 50 Sekunden gelesen sind. Dann darf aber sonst nichts auf der Platte los sein.
    Ist es aber nicht! Windows muss in der Regel Daten aktualisieren, was Schreibzugriffe notwendig macht. Diese stören das Lesen, so dass die Datenrate auf vielleicht 10 MB pro Sekunde sinkt. Und dann dauert es eben 400 Sekunden, also knapp 7 Minuten, bis ein brauchbarer Betriebszustand erreicht ist.
    Sowohl mehr Hauptspeicher als auch eine SSD oder beides können diese Zeiten deutlich bzw. sogar drastisch reduzieren.

    Beispiel:
    Ich habe mir vor wenigen Wochen einen gebrauchten Laptop gekauft:
    6 Jahre alt, 16 GB Hauptspeicher, 512 GB SSD.
    Windows 10 Pro. 64 Bit startet sowohl im Neustart als auch aus dem Ruhezustand in 10 Sekunden, wenn man die Zeit zur Eingabe des Passworts abzieht.
    Nur in der Zeit nach Eingabe des Passworts und dem Aufbau des Desktop ist der CPU-Lüfter zu hören - etwa 3 Sekunden lang.

    Zur Angabe der Auslastung der CPU:
    Bei einem Laptop wir die Taktfrequenz dauernd den Anforderungen angepasst. Sie kann z.B. zwischen 800 MHz und 3200 MHz (und Zwischenwerten) wechseln. Die 100% bezieht sich immer auf die gerade benutzte Taktfrequenz und hat daher nur wenig Aussagekraft. Mehr Aussagekraft hat der Lärm, den der CPU-Lüfter verursacht.

    VG
    noha
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