Computerwissen

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Liebe Ratgeber,
nach längerer Zeit, die damit verging, Win7 auf einer neuen Systemfestplatte mit allen bisherigen Programmen zu installieren, wollte ich mich meinem schon früher geplanten o.g. Problem widmen.
Ich besitze einen 64-bit-Computer, auf dem eine Systemfestplatte installiert ist, eine Datenfestplatte und eine Wechselfestplatte, die leer ist.
Dann habe ich neben einer Datensicherungsfestplatte (USB3) noch eine freie USB3-Festplatte, auf der ich Linux installieren will.
Beim Booten über meine Linux DVD aus dem Jahre 2014 kommt jetzt statt des erwarteten Installationsptogramms die Meldung: (initramfs) unable to find a medium containing a live file system.
Alle Platten sind NTFS formatiert, die vorgesehene USB3-Festplatte FAT 32
Vielleicht noch bemerkenswert: gelegentlich kommt es beim normalen Booten dazu, dass von der falschen (1.Festplatte im Bootmenu) gebootet wird, so dass ich die Systemfestplatte manuell über F12 auswählen muss.
Es würde mich schon interessieren, wie das Problem lösbar ist.
Mit freundlichem Gruß
EWOWI
PS: Meine schon früher gestellte Frage zu diesem Problem wurde durch den "Crash" meiner bisherigen Systemfestplatte nicht weiter bearbeitet.
Geschrieben in: Linux 12:45, 13. April 2016
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ewowi
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20:13, 23. April 2016
Lieber Herr Kleemann,
wenn auch mit viel Nachdenken, habe ich es geschafft, einen Ubuntu-InstallationsUSB-Stick zu erstellen.
Ich nehme an, dass der Rest nun auch funktionieren kann.
Ich werde Linux aber auf der eingebauten Wechselfestplatte als 2. System installieren, wenn USB 3 noch nicht zweifelsfrei funktioniert.
Sollte ich Probleme bekommen, weiß ich ja, wer helfen kann.
Mit freundlichem Gruß
EWOWI
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    15:36, 15. April 2016
    Hallo EWOWI,

    USB 3 ist noch relativ neu, da sollten Sie auf jeden Fall die neustes Ubuntu Version nehmen, eine Version von 2014 ist zu alt. Ich rate Ihnen daher noch knapp eine Woche zu warten und die dann herauskommende Version 16.04 zu verwenden.

    Auch wird noch von der Installation über einen USB 3 Port und mit einem USB 3 Stick gewarnt, wie das bei Festplatten ist, kann ich leider nicht sagen. Irgendwie sind die Chips und Treiber für USB 3 noch nicht aus den Kinderschuhen heraus und können Probleme verursachen.

    Also warten Sie auf die neue Version und testen Sie damit die Installation. Die Partitionierung müssen Sie manuell vornehmen:

    Wenn Sie die Partitionierung im Installer von Hand durchführen wollen, müssen Sie nicht nur die Partitionen selbst anlegen und das Dateisystem einstellen, sondern auch den Mountpunkt festlegen. In einem Linux und Unixsystem, gibt es nur ein Hauptverzeichnis, in das alle anderen eventuell vorhandenen Partitionen per Mountpunkt integriert werden.

    • Systempartition ab 20 GB. Da auf die Dokumente vermutlich auch unter Windows zugegriffen werden soll, bietet es sich an den Speicherort von Windows weiter zu verwenden bzw. eine gesonderte Partition zu verwenden. Diese sollte mit dem NTFS Dateisystem formatiert sein, Linux beherrscht die Windowsdateisysteme, umgekehrt ist dies nicht der Fall. Als Dateisystem wählen Sie ext4 oder btrfs (noch nicht ganz ausgereift, aber vermutlich der Nachfolger von ext3). Der Mountpunkt der Systempartition entspricht dem Wurzelverzeichnis root (/), Sie müssten hier also das Symbol / eintragen.
    • Eine Swap-Partition, dies ist mit der Auslagerungsdatei von Windows zu vergleichen, nur das ein spezielles Dateisystem verwendet wird. Als Dateisystem wählen Sie Swap, einen Mountpunkt benötigen Sie nicht, die Swap-Partition wird von allen installierten Linuxsystemen automatisch erkannt und verwendet. Sie benötigen Sie also nur einmal, auch falls Sie einmal ein weiteres Linux installieren wollen. 512MB reichen schon aus, sinnvoller ist eine Größe von 512MB + Arbeitsspeicher (RAM), so kann das System den Suspend-to-RAM Modus verwenden. Wenn man genug Platz hat, sollte man die doppelte Größe des Arbeitsspeicher verwenden, dies macht das System in einigen Fällen stabiler.
    • Nun müssen Sie einstellen wo der Bootloader Grub installiert werden soll, hier sollten Sie die Systempartition auswählen, möglich wäre auch der MBR der USB Platte. Auf keinen Fall darf dieser in den MBR der internen Fetsplatte kopiert werden, da dann der von Windows überschrieben wird und zudem der Bootloader nur zur Verfügung steht, wenn die USB-Platte angeschlossen ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    ewowi
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    14:31, 19. April 2016
    Lieber Herr Kleemann,
    ich werde also auf die neueste Ubuntu-Version warten.
    Ich nehme an, dass sie schon angeboten wird und werde sie mir zusenden lassen.
    Da ich bisher bei dem Versuch der Ubuntu-Installation noch keinen USB 3-Anschluss beansprucht habe und trotzdem die Meldung erhalten habe, bleibt das jetzige Phänomen für mich rätselhaft.
    Ich melde mich wieder, sofern ich Erfolg oder Misserfolg zu berichten habe.
    Danke einstweilen.
    EWOWI
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    ewowi
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    12:51, 22. April 2016
    Lieber Herr Kleemann,
    1. wie komme ich an das aktuelle Ubuntu am unkompliziertesten heran?
    2. Bei meinen Ubuntu-Installationsversuchen komme ich immer bis zum Startbildschirm von Ubuntu. Wenn ich dann auf "entf" drücke, rappelt wiederholt folgende Sequenz durch:
    error reading/lib/udev/hwdb.bin: no such file or directory
    load module index
    unload module index
    /scripts/casper-premount/10driver-updates: line 131:
    can't open /dev/ sdd: no medium found
    calling: test-builtin

    oder zuletzt:
    error reading/lib/udev/hwdb.bin: no such file or directory
    load module index
    unload module index
    init line 7: can't open /dev/ sdd: no medium found
    calling: test-builtin

    Vielleicht hilft das ja weiter.
    Mit freundlichem Gruß
    EWOWI
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    15:26, 22. April 2016
    Hallo EWOWI,

    Die aktuelle Version erhalten Sie hier, 32 Bit, wenn der Rechner eine älteren Prozessor hat, ab Pentium 4 (einige Versionen ab 2005) oder Athlon64 mit mehr als 2GB Hauptspeicher sollten Sie die 64 Bit Version verwenden.

    Am Einfachsten kopieren Sie diese mit dem Programm Universal USB Installer auf einen USB-Stick zur Installation. Ubuntu ist für eine CD zu groß, Sie müssten das Image sonst auf DVD brennen, aber die USB-Variante ist einfacher und deutlich schneller.

    Die Fehlermeldungen sehen danach aus, das das Installationsmedium defekt ist. Wenn ich Sie richtig verstanden habe und diese Meldungen beim Start des Installationsmediums kommen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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