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Moin Herr Kleemann,

Installation von der DVD hat geklappt. Jedoch wird der Bootmanager nicht angeboten.
Rechner: Nagelneuer HP Notebook mit AMD Prozessor und UEFI Boot.
UEFI: Legacy enabled, secureboot abgeschaltet.
Life-Linux läuft problemlos

Hatte das gleiche Bootloader-Verzeichnis angegeben wie das von Win10.
Die Partitionen hatte ich manuell angelegt, Swap und Linux.
Bekomme im Bootloader die Linuxpartition nicht angeboten.
Was ist zu tun, damit ich mit beiden Systemen arbeiten kann?

Freundliche Grüße
Rainer Denkler
Geschrieben in: Linux insider (Dirk Kleemann) 16:03, 21. November 2016
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    16:16, 22. November 2016
    Hallo Herr Denkler,

    wenn die Installation geklappt hätte wäre auch der Bootloader da, aber ich sehe das Problem:

    Sie haben die Partitionen per Hand angegeben, das funktioniert ist nur etwas schwieriger. Wenn die Installation durchgelaufen ist, haben Sie dies richtig gemacht.

    Was Sie dann falsch gemacht haben ist der Ort für den Bootloader Grub, da haben Sie in Ihrem System zwei Alternativen, die dritte von ihnen gewählte kann nicht funktionieren:

    1. Bootloader in den MBR:
    Dies ersetzt den Bootloader von Windows. Über das UEFI Bootmenü sollten aber beide System gebootet werden können. Grub2 würde den Bootloader von Windows ersetzen und das Menü bekommt einen Eintrag für Windows.

    2. Bootloader in die Linux Systempartition. Über das UEFI Bootmenü können Sie dann auch Ubuntu.Hier können Sie den Bootmanger BCD von Windows um einen Linuxeintrag ergänzen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    16:59, 23. November 2016
    Hallo Herr Kleemann,

    vielen Dank für die Analyse. Als Ort für den Bootloader hatte ich die EFI Systempartition (sda1) angegeben. Diese hatte ich vorher auf 260 MiB erweitert.

    Nun bin ich aufgrund Ihrer Analyse davon ausgegangen, das ganze nochmal richtig zu tun.

    Ich hatte mich entschieden , den Bootloader in die Linuxpartition (sda5) aufzunehmen.
    Swap blieb mit 16 GtB sda5. Habe aber beide Partitionen neuformatiert.

    Dann das Installationsprogramm von der Live CD gestartet. Der Installer stürzte am Ende der Installation ab. Es wurde ein Fehlerbericht gesendet, allerdings durch einen Tippfehler (STRG Q) bei der Suche nach der ät-Taste brach die Adressierung des Berichts bei der Eingabe meiner Email-Adresse ab.

    Das ganze (inklusive Neuformatierung) nochmal wiederholt, diesmal sda als Bootloader-Adresse angegeben.

    Gleiches Ergebnis, nur diesmal mit erfolgreicher Versendung der Email.

    Als Linuxneuling wird man von solchen Schwierigkeiten ziemlich überrascht, erwartet man doch, dass alles besser wird.

    Beim Booten wird nur noch Windows10 angeboten. Das läuft einwandfrei.

    sda partition (fat32)
    sda2 Microsoft reserved partition (unbekannt)
    sda3 Basic data partition (ntfs) -Win10
    sda4 Basic data partition (ext4)
    sda10 Datenpartition (fat 32)
    sda5 swap (linuxswap)
    sda6 Linux (ext4)
    nicht zugeteilt
    sda7 Windows RE-Tools
    sda8 Recovery

    Es würde mich freuen, schnellstmöglich einige konkrete Tipps zum weiteren Vorgehen zu bekommen.
    Setzen Sie bitte nicht zuviel Hintergrundwissen voraus, ich habe einige Jahre Erfahrung als Anwender, bin aber Laie!

    Freundliche Grüße
    Rainer Denkler
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    14:42, 25. November 2016
    Hallo Herr Denkler,

    der Fehlerbericht wird an Canonical gesendet und dient der Behebung von Fehlern, Sie werden genauso wie bei den Fehlerberichten von Windows keine Rückmeldung erhalten.

    Auf Grund Ihrer Partitionierung sollten Sie entweder den MBR durch den Linuixbootloader ersetzen, Grub dann sda. Oder was ich berfürworten würde in der Linuxsystempartition sda6. Und nicht sda5 wie sie geschrieben haben, was aber vermutlich eher ein Schreibfehler war.

    So lange der Installer abstürzt werden Sie auch keine andere Möglichkeit als Windows sehen, der Bootloader wird erst ganz zum Schluss eingerichtet.

    Wichtig bei der Suche nach der Absturzursache wäre für mich zu wissen, an welcher Stelle der Installer genau abstürzt und wie die Meldung lautet.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    14:52, 27. November 2016
    Moin Herr Kleemann,

    nun habe ich mir das nochmal genau angesehen und wie folgt mit gparted eingerichtet:

    sda partition (fat32)
    sda2 Microsoft reserved partition (unbekannt)
    sda3 Basic data partition (ntfs) -Win10
    sda4 Linux (ext4)
    sda10 Datenpartition (fat 32)
    sda5 swap (linuxswap)
    sda6 Daten (fat32)
    nicht zugeteilt
    sda7 Windows RE-Tools
    sda8 Recovery

    Mit dem Installer habe ich sda 4 als Linuxpartition formatiert mit Mountpunkt /
    und auch als bootloader-Verzeichnis angegeben.

    Die Installation (diesmal ohne inkludierte Aktualisierungen) lief einwandfrei durch, nur wieder kein Eintrag im Bootloader beim Starten.

    Habe über das Livesystem gestartet und gesehen, dass die Partition vollständig ist.
    Bin nach Recherche unter Ubuntu zu der Super Grub 2 Disk gekommen, habe diese erstellt (Version 2.02 beta3).

    Von dieser Disk aus konnte ich das installierte Ubuntu starten. Habe es aktualisiert und grub -update im Terminal erfolgreich ausgeführt, danach ohne Disk gebootet.

    Leider wie vorher, keine Möglichkeit grub zu starten.

    Wie bekomme jetzt den Starter in das Bootmenü?

    Leider weiß ich nicht wie und wo Windows das versteckt hat und wie man das editieren kann. Es muss doch möglich sein, den Bootloader dazu zu bekommen den sda4 grub mit zu adressieren, so dass Linux starten kann?

    Es sind wirklich viele verwirrende Informationen im Netz hierzu. Was fehlt ist echte Hilfe ohne viel verwirrende Zusatzinformationen. So schwierig kann das doch nicht sein?

    Was ist der Unterschied zwischen MBR und GPT?
    Wie stelle ich fest was ich habe?
    Dann 2 Wege? (UEFI oder BIOS?)
    Wie bekomme ich raus, wo Windows den Bootloader hat? Wie finde ich die Datei? Wie kann ich die öffnen und editieren?
    Wie bekomme ich meinen Linux-Bootloader da rein?
    Was geschieht wenn ich den Windows Bootloader durch den Grub ersetze?
    --> kann dann bei einem Windows - Update das zu Problemen führen (beim Reboot, etc.?)
    Wie geht das? Auch so, dass Windows immer noch gebootet werden kann?

    Ein einfaches Kochrezept wäre hilfreich. Besser ein Script, der das erledigt.
    Sicher benötigt man da einige Eingaben des Anwenders, aber machbar wird das doch sein? Bei den 1000senden Ubuntu Entwicklern sollten einige dabei sein, die ein Interesse an der Verbreitung des Systems haben? Das geht nur, wenn solche Probleme schon im Installer abgefangen werden. Mir als erfahrenen Anwender mit jahrzehntelangem Interesse auch an Unix/Linux vergeht bei solchen Problemen irgendwann Lust und Zeit mich damit weiter auseinanderzusetzen. Das wirkt wie Bastelei, nicht wie SW-Engineering. Sicher kommen die Experten mit diesen kleinen Ungereimtheiten klar, aber der User bleibt wie immer der Looser. Schade das hier die Chancen vertan werden.
    Auch ein Dienst wie Ihrer kann das nicht kompensieren. Er ist gut und richtig, aber kittet hier auch nur Fehlstellen im Programm.
    Sorry für die emotionale Meinungsäußerung, aber ich würde mich sehr freuen wenn nach über 10 Jahren meines Interesses an Linux endlich mal ein für den Anwender leicht zu installierendes und zu benutzendes Derivat auf den Markt kommt.

    In der Hoffnung, dass Sie mir ein kurzes Rezept zu Behebung des "Klemmers" beim Bootloader senden können? Mir Super Grub 2 als externem Starter geht es...aber das ist Bastelei.

    Freundliche Grüße

    Rainer Denkler
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    16:36, 28. November 2016
    Hallo Herr Denkler,

    Sie haben sich ja dafür entscheiden den Bootloader BCD von Windows weiterhin zu benutzen, daher können Sie Linux erst starten, wenn Sie im WIndows Boolader einen Linuxeintrag hinzugefügt haben.

    Je nach UEFI des Rechners kann das UEFI Bootmenü auch so Linux finden und starten. Immer funktioniert es, wenn Linux auf einer eigenen Platte und der Bootloader im MBR dieser Platte steht. Einige wenige finden den Bootloader aber auch auf Linuxsystempartitionen, dies scheint bei ihnen nicht der Fall zu sein.

    Um den Bootloader von Windows zu editieren laden Sie das Programm EasyBCD herunter und fügen Sie einen Linxueintrag hinzu.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    01:18, 29. November 2016
    Hallo Herr Kleemann,

    habe das runtergelden, installiert. Es bietet keine Möglichkeit Linux in den Bootloader zu bekommen. Viele Funktionen sind ausgegraut. Es kam zu Anfang die Message:

    EFI Bootloader Detected!

    EasyBCD has detected that your machine is currently booting in EFI mode. Due to limitations set by Microsoft, many of EasyBCD’s multi-booting features cannot be used in EFI mode and have been disabled.

    Press ‘OK’ to continue or ‘Help’ to read more about these limitations and possible workarounds.

    EasyBCD findet die Linuxpartition nicht.

    :-((

    Freundliche Grüße
    Rainer Denkler
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    11:41, 30. November 2016
    Hallo Herr Denkler,

    ok wenn Sie ein EFI System haben, benötigen Sie den Bootloader eigentlich nicht, da das EFI Bootmenü alle installierten Systeme erkennt.

    Allerdings müssen Sie Linux dann auch entsprechend installieren, ich denke hier ist das Problem. Hier finden Sie die Hinweise, was bei einer solchen Installation zu beachten ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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