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Ich habe eine allgemeine Frage: einige Programmhersteller raten dringend dazu, bei Installation eines ihrer Programme oder Updates die Sicherheitssoftware so lange abzuschalten wie die Installation dauert. Ist das nicht eine gefährliche Situation für den PC? Das Internet kann man ja auch nicht so lange abschalten, denn es wird ja sicherlich auch während der Installation gebraucht. Wie verhält man sich da richtig?
Grüße . . .
Geschrieben in: Internetsicherheit 19:17, 20. September 2017
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    noha
    VIP
    noha
    online
    00:03, 21. September 2017
    Hallo hope,

    die meisten dieser Hinweise sind überflüssig, solange es sich um Anwendungsprogramme handelt. Hierunter verstehe ich Programme, die nichts am Kern des Betriebssystems ändern. Nicht dazu gehören zum Einen die halbjährlichen großen Updates von Windows 10 und zum Anderen Programme, die Quellcode für andere Betriebssysteme erzeugen.

    Wenn der Virenscanner bei einer Installation eines Programms nichts bemerkt hat, hat er auch die Installation nicht behindert - dann ist es auch egal, ob er an- oder abgeschaltet war.

    Wenn dagegen bei der Installation eines Programms der laufende Virenscanner eine (vermeintliche) Schadsoftware erkennt, werden Sie die Warnung weder übersehen noch überhören. In diesem Fall sollten Sie innehalten und nachsehen, ob Sie wirklich das tun, was Sie wollen und ob Sie z.B. das Programm aus einer sauberen Quelle (=Hersteller!) herunter geladen haben.

    Ich habe das bis jetzt einmal erlebt:
    Der Virenscanner war die Industrieversion von Sophos Antivirus und ich wollte den Treiber für die Grafikkarte von nvidia installiert. Da wurde ein Keylogger als Schadprogramm gemeldet. Dieses dient dazu, Tastatureingabe abzufangen und zu interpretieren. Ziel der Keyloggers war natürlich nicht, die Eingabe von Passwörtern zu protokollieren (was wirkliche Schadprogramme z.B. machen), sondern Tastenkombinationen zum schnellen Umschalten der Anzeige einzubauen.

    Die Programmierer des Antivirenprogramms wussten dies zwar auch, aber auch, dass es Schadprogramme gibt, die den Keylogger anzapfen können.

    Nun musste ich mir selbst Gedanken machen, wie viel Sicherheit gegen Bequemlichkeit ich tauschen möchte. Bei ausgeschaltetem Antivirenprogramm hätte ich von allem nichts bemerkt.

    Nun sollte man die Schutzwirkung von Antivirenprogrammen nicht überbewerten. Die Beachtung von sicheren Arbeitsweisen am Rechner ist da wesentlich. Hier können die Schriften des Verlags helfen.
    Da werden u.a. BiTBox (Browser in the Box), Simple Software Restriction Policy, Sandboxie uvm. beschrieben. Auch die Office- und E-Mail-Programme müssen restriktiv eingestellt sein. Selbstverständlich gehört eine aktuelle Sicherung des Systems und der Daten dazu.

    VG
    noha
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