Computerwissen

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Sehr geehrter Herr Koch,
im vergangenen Jahr habe ich einen neuen PC gekauft ausgestattet mit Windows10, einer SSD-Festplatte und einer normalen Festplatte. Kann ich für diese beiden Festplatten, nach der Installation, die Programme CCleaner oder Win Optimizer benützen? Ich habe da nämlich mal gelesen, dass man diese Programme für die SSD Festplatte nicht einsetzen dürfte, denn alle Windows Updates würden da wieder gelöscht. Stimmt das?
Vielen Dank schon im Voraus für Ihre Hilfe.
Mit freundlichem Gruß
G. Fischer
Geschrieben in: Windows 10 14:52, 15. März 2016
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Akzeptierte Antwort

09:14, 16. März 2016
Hallo Herr Fischer,

dem ausführlichen Beitrag von Norbert Hahn habe ich nichts hinzuzufügen. Kurz: Nutzen Sie CCleaner ruhig zum Deinstallieren von Programmen oder zum Löschen von Datenresten auf der Festplatte - sofern Platzmangel besteht. Aber verzichten Sie auf den Einsatz von "Tuning-Programmen" wie WinOptimizer oder TuneUp, weil diese in vielen Fällen für tiefgreifende Probleme sorgen, dafür aber keinerlei Leistungsgewinn bringen.

Viele Grüße,

Martin Koch :)
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Antworten (1)
  • Akzeptierte Antwort

    noha
    VIP
    noha
    offline
    23:35, 15. März 2016
    Hallo Herr Fischer,

    ich habe nichts gegen das Programm CCleaner, wenn Sie damit ein Programm deinstallieren wollen oder Reste eines früher einmal installierten Programms beseitigen.

    Allerdings mag ich keine Optimierungsprogramme, denn damit kann man recht leicht das Betriebssystem gründlich schrotten. Eine Ausnahme ist das in Windows enthaltene Programm cleanmgr.exe (siehe unten).

    Was man bei einer SSD nicht machen sollte, ist diese zu defragmentieren. Das ist erstens bei einer SSD sinnlos, weil diese keine Mechanik hat, und zweitens geht das arg auf die Lebensdauer. CCleaner bietet keine Defragmentierung an und seit Windows 7 ist diese bei einer SSD automatisch abgeschaltet, wenn Windows 7 darauf installiert wurde.

    Ein normales Programm kann nicht zwischen einer SSD und einer HD unterscheiden, so dass ich Ihren Text "...für die SSD Festplatte nicht einsetzen dürfte, denn alle Windows Updates würden da wieder gelöscht. " für ein Gerücht halte.

    Man kann/muss Windows-Updates deinstallieren (Systemsteuerung > Programme und Funktionen), wenn sie Ärger machen - was zur Zeit bei einem unreifen System wie Windows 10 schon mal der Fall sein kann.

    Wenn der Rechner seit mehreren Wochen problemlos läuft, kann man jedoch die Teile von Windows, die durch einen Update oder ein Servicepack ersetzt wurden, mit dem Programm cleanmgr.exe löschen. Dazu muss man es mit erhöhten Rechten aufrufen und den Haken in der dazu passenden Zeile setzen. Außerdem kann man mit diesem Programm alte Sicherungen der Systemdateien löschen, so dass nur die letzte beibehalten wird. Damit gewinnt man etwas Platz auf der Systempartition - bei älteren Systemen bis zu 10 GB.
    Durch diese Aktion wird der Rechner aber nur dann schneller, wenn die Systempartition vorher weit über 80% voll war und anschließend wieder weniger als 80% Füllung hat.
    Abgesehen von dieser Ausnahme bringt weder das Löschen von Dateien noch von Einträgen in der Registry irgend eine Verbesserung der Leistung - auch wenn Anbieter von kostenpflichtigen Optimierungsprogrammen dies anpreisen.

    Um einen Rechner schneller zu machen gibt es die folgenden Maßnahmen:

    1. deinstallieren von Programmen, die man nicht oder nicht mehr benötigt
    2. überlegen, welche Programme gleich beim Hochfahren des Rechner gestartet werden müssen. Wenn zu viele Programm gleichzeitig gestartet werden, wird die Systemplatte stark belastet und dadurch langsam. Diese Entscheidung kann Ihnen kein Optimierungsprogramm abnehmen, denn dessen Hersteller weiß nicht, was Sie aktuell mit welcher Priorität benötigen.
    3. entfernen von überflüssigen Plugins und Addons in den Browsern. Bei jedem Start des Browsers überprüft dieser, ob diese Zusätze noch aktuell sind. Bevor diese Überprüfung abgeschlossen ist, können Sie mit dem Browser nicht arbeiten.
    4. wie viele und welche Antivirenprogramme setzen Sie ein? Man benötigt nicht Gürtel und Hosenträger gleichzeitig!

    VG
    Norbert Hahn
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