Computerwissen

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herbe
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Darf ich Sie um folgende Auskunft bitten:
Ich möchte aus einer Broschüre Fragebögen scannen und so speichern, dass ich sie wieder abrufen (eventuell leicht ändern) und mit Microsoft Windows ausfüllen kann. Gibt es dazu in Ihrer Datei eine Gebrauchsanweisung?
Ich habe Windows 7 installiert (Version 10 lauert schon zum Abruf) und der Drucker ist ein HP Photosmart Premium Fax C309 series. (Fax wird nicht benützt).
Ich versuchte schon vergeblich alle mir bekannten Tricks. Versuchte mit der Einstellung Dokument scannen an PDF-Datei, Text (OCR) an Word, Bild scannen, ohne Erfolg. Entweder ist das Dokument nicht beschreibbar oder es ist, und dann ändert sich das Dokument selbst beim Ausfüllen.

Vor langer Zeit entwarf ich Rechnungsformulare, sowie Musterbriefe zum Ausfüllen mit der Endung .dot, die ich zum Teil noch verwende. Ich habe allerdings restlos vergessen wie das ging.

Im Voraus herzliche Dank und viele Grüsse
Herbert Benger.
Geschrieben in: Windows 7 16:09, 20. November 2015
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Antworten (2)
  • Akzeptierte Antwort

    noha
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    noha
    offline
    23:47, 20. November 2015
    Hallo Herr Benger,

    es gibt von den Firmen Adobe das Programm Acrobat Pro DC und von Nuance das Programm Omnipage Ultimate mit denen Sie aus gescannten Dokumenten den Text und Formularfelder wieder bearbeitbar machen können. Dabei sind pro Seite jeweils die folgenden Schritte zu durchlaufen:
    1. Scannen der Seite und abspeichern.
    2. Texterkennung (OCR) und Bearbeitung falsch erkannter Zeichen
    3. Erkennung von Formularfelder und deren Klassifikation (Text, Zahlen, Beziehungen zwischen Feldern, Plausibilisierung)
    4a. Abspeichern als ausfüllbares PDF.
    4b. Abspeichern als Text-Dokument, das dann z.B. mit Word oder einem ähnlichen Programm bearbeitet werden kann. Dann gehen allerdings die Formularfelder als solche verloren und sich nur einfache Bilder (Rechtecke).

    Man darf die damit verbundene Arbeit und die Kosten der Programme nicht unterschätzen, so dass sich der Aufwand nur lohnt, wenn das Formular später sehr oft verwendet werden muss.

    Von Adobe können Sie eine Testversion herunter laden
    https://www.acrobat.com/de_de/free-trial-download.html?promoid=KSFPT
    und alle Funktionen 30 Tage lang testen.

    Auch von Omnipage Ultimate können Sie eine Testversion anfordern:
    http://www.nuance.de/for-business/by-product/omnipage/ultimate/index.htm
    wobei Sie beachten müssen, dass die Seite ziemlich langsam lädt.

    Zur Frage nach den .dot-Dateien in Word:
    Unter dieser Endung wurde in Word Prototypen von Text-Dateien gespeichert, die nach dem Ergänzen/Bearbeiten dann als .doc-Dateien gespeichert wurden. Das geht im Prinzip heute noch genau so. Damit kann man Formulare erstellen, allerdings nicht durch scannen und bearbeiten, sondern durch tippen der Wörter.

    Viele Grüße
    Norbert Hahn
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  • Akzeptierte Antwort

    19:05, 20. November 2015
    Hallo Herr Benger,

    grundsätzlich erzeugt ein Scanner nur ein Bild (Foto) der eingescannten Seite. Das Format und die Struktur der erzeugten Datei unterscheiden sich also grundsätzlich von der Formulardatei, die Sie vorher im Acrobat Reader oder in Word ausfüllen konnten.

    Ein OCR-Programm automatisiert nur das, was Sie als Einziges mit einem solchen Bild machen könnten: Es zu lesen und abzutippen, um wieder einen digitalen Text zu erzeugen. In den Text eingebundene Steuerungselemente wie Formularfelder lassen sich dabei aber nicht erkennen und umsetzen, es entsteht lediglich ein Rohtext für die Weiterverarbeitung in einem Textprogramm.

    Die einzige mögliche Vorgehensweise besteht also darin, das gescannte Formular per OCR in eine Textdatei auslesen zu lassen und dann daraus mit einem Textprogramm wieder eine Formulardatei mit festen Formularfeldern zu bauen. Wie das geht, können Sie zum Beispiel unter https://support.office.com/de-de/article/Erstellen-von-Formularen-die-in-Word-ausgef%C3%BCllt-werden-k%C3%B6nnen-c8466a9a-525a-4ba4-8e57-ed24101f4291 nachlesen.

    Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.

    Herzliche Grüße,

    Martin Koch :)
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