Computerwissen

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lutz62
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Hallo, seit 2 Tagen erhalte ich beim Start meines Acer Extensa 5260 die Fehlermeldung
Fehler: Startauswahl,Zugriff auf erforderliches Gerät nicht möglich,Status 0xc000000f.
Wie bekomme ich wieder Zugriff?

Mit freundlichen Grüßen
Lutz62
Geschrieben in: PC-Komponenten 13:04, 10. Januar 2016
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lutz62
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lutz62
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17:41, 16. Januar 2016
Hallo Norbert,
werde es versuchen.
Schönes Wochenende.

VG
Lutz
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    noha
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    noha
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    14:14, 10. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    die Fehlermeldung kommt von einem Windows-Betriebssystem. Der genaue Text zum Fehler 000f ist "Das System kann das angegebene Laufwerk nicht finden." und hilft nur begrenzt weiter.
    Es gibt zwei große Bereiche, die für die Fehlersuche in Frage kommen:
    1. Bevor der Fehler auftrat haben Sie eine Programm oder einen Treiber installiert, der defekt ist oder nicht passt. Das kann auch mit Windows-Update passiert sein.
    2a. Auf der Platte ist ein Defekt, so dass von dort kaputte Daten oder Programme kommen, die zu dieser Fehlermeldung führen.
    2b. Der Hauptspeicher hat einen Fehler, so dass dort gespeicherte Daten/Programme kaputt gehen.

    Zu 1: Einspielen der letzten Systemsicherung aus der Zeit vor dem Auftreten des Fehlers sollte helfen.
    Zu 2a: Test der Platte auf Konsistenz mit dem Programm chkdsk.exe. Auslesen des Gesundheitszustandes der Platte(n), die sog. SMART-Daten.
    Zu 2B: Test des Hauptspeichers über mehrere Stunden mit dem Programm memtest86

    Vorher sollten Sie überlegen, was am Rechner passierte, bevor der Fehler zum ersten Mal auftrat.
    Detaillierte Anleitungen können erst gegeben werden, wenn Sie die Version von Windows verraten.

    Außerdem ist es wichtig zu wissen, wann genau der Fehler auftritt, also
    * gibt es schon beim Eigentest des Rechners (gleich beim Einschalten) Meldungen oder Piep-Töne
    *schon während des Boot-Vorgangs,
    * bevor der Anmeldebildschirm angezeigt wird,
    * nach der Anmeldung
    * wenn ein Programm gestartet wird
    * nur wenn ein bestimmtes Programm gestartet wird

    VG
    Norbert
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    lutz62
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    lutz62
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    16:47, 10. Januar 2016
    Hallo Norbert
    und vielen Dank für Ihre Antwort.
    Zu Ihren Fragen folgende Antwort:
    Version ist Win 7
    Ich habe versucht, ein Back Up mit Hilfe von Paragon Back Up zu erstellen.
    Dabei ist wahrscheinlich ein Fehler passiert.
    Auch habe ich keine Win 7 DVD/DC zur Wiederherstellung.
    Die Fehlermeldung kommt sofort beim Boot-Vorgangs.
    Als Anhang habe ich den Startbildschirm hinzugefügt.

    MfG Lutz62
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    noha
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    noha
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    00:11, 11. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    ich würde das machen, was auf dem Bildschirm angezeigt wird.

    Da Sie dazu eine Windows 7 DVD benötigen, müssen Sie eine entweder ausleihen (egal welche Version/Ausprägung von W7 das ist) oder sich die ISO-Datei von Microsoft herunter laden und diese entweder auf DVD brennen oder auf einen ISO-Stick übertragen.
    Zum Herunterladen der Datei benötigen Sie den Product Key (Seriennummer Ihrer Windows-Version), den Sie auf dem Aufkleber (meist am Boden des Rechners) finden. Den Link zum Download: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows7

    VG
    Norbert
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    lutz62
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    lutz62
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    18:30, 11. Januar 2016
    Hallo Norbert,

    kann ich aus der Antwort entnehmen, dass ich jetzt auch ohne Windows neu zu installieren einfach auch Linux aufspielen kann?

    VG
    Lutz62
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    noha
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    noha
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    22:17, 11. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    das vorhandene Windows ist vermutlich reparierbar, setzt aber eine Windows DVD voraus oder einen USB-Stick mit Windows.

    Natürlich können Sie jederzeit die vorhandene Installation aufgeben und sowohl durch das gleiche als auch durch ein anderes Betriebssystem ersetzen, selbstverständlich auch durch Linux.

    Zu beachten ist vor der Installation, dass
    1. Sie Ihre Daten retten. => Das geht mit jeder Linux-DVD ohne Installation.
    2. für alle Geräte Treiber vorhanden sind: hier nachfragen
    3. Sie für alle Programme einen Ersatz haben, wenn diese weder für Linux ebenfalls lieferbar sind oder sich unter Wine betreiben lassen.

    Weiterhin ist zu bedenken, dass Sie den Umgang mit einem völlig anderen Betriebssystem lernen müssen und ggf. auch mit anderen Programmen, z.B. Office, Bildbearbeitung, Videoschnitt.

    VG
    Norbert
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    lutz62
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    lutz62
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    06:00, 12. Januar 2016
    Hallo Norbert,

    wie kann ich meine Daten retten ,wenn doch kein Zugriff auf die Festplatte möglich ist, wie in der Fehlermeldung zu ersehen ist?
    Dann brauche ich kein Win 7 mehr aufspielen, da ich auch den Key nicht finde.

    VG
    Lutz62
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    noha
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    noha
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    11:24, 12. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    selbstverständlich ist noch Zugriff auf Ihrer Platte gegeben, denn die Fehlermeldung kommt ja von dort - es kann natürlich auch sein, dass die Platte einen Defekt hat. Dann sind zumindest einige Dateien nicht mehr lesbar. Was zur Zeit nicht geht, ist, dass Ihr installiertes Windows bis zum Ende bootet.

    Wie ich schon schrieb, siehe Punkt 1, die Rettung der Daten geht mit jeder Linux-DVD und auch mit jeder Windows-DVD mindestens seit Windows 7.

    Sie müssen die Platte in das von der DVD gestartete System einbinden, was z.B. bei Windows automatisch geschieht - dort hat die Systempartition der Platte möglicherweise einen anderen Laufwerksbuchstaben.

    Unter Linux hängt es stark von der grafischen Oberfläche ab, wie Sie die Platte finden. Im Gegensatz zu Windows gibt es sehr viele verschiedene Benutzerschnittstellen, Unity (bei Ubuntu), Gnome (ebenfalls Ubuntu), KDE (Knoppix, openSUSE).

    Gleiches gilt dann auch für einen Memory-Stick oder eine externe Platte.

    VG
    Norbert
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    lutz62
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    12:28, 12. Januar 2016
    Hallo Norbert,

    ich finde ja das Laufwerk der Festplatte mit der Linux-DVD, sehe aber, das nichts oben ist.Wie kann ich die Dateien , die dort mal oben waren , wiederherstellen mit Hilfe Linux-DVD ?

    VG
    Lutz62
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    noha
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    13:59, 12. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    wenn Sie die Notfall-CD von Paragon Free Backup & Restore erzeugt haben, können Sie das dort verwendete Linux booten und die Platte kopieren. Das sollte eigentlich selbst erklärend sein.

    Wenn Sie mit einer Linux-DVD kopieren müssen, kommt hier die Anleitung:
    Da ich gerne mit der Shell arbeite (also Kommandos eintippe), schlage ich vor, dass Sie im von der DVD gestarteten Linux-System gleichzeitig die Tasten STRG+ALT+t eintippen, um ein Kommando-Fenster zu bekommen.
    Es kann sein, dass Sie jetzt eine amerikanische Tastatur vorfinden. Tippen Sie mal den Buchstaben y auf der Tastatur. Der wird entweder als y oder als z angezeigt. In diesem Fall haben Sie die amerikanische Tastatur. Der Buchstabe kann wieder gelöscht werden.

    Damit das folgende Verfahren übersichtlich bleibt, stöpseln Sie bitte alle externen Datenträger (Stick, Platte) ab.

    Als nächstes tippen Sie ein
    sudo su
    und drücken die Enter-Taste. In der Eingabeaufforderung sollte jetzt das Zeichen # auftauchen. Um einen Überblick über die Laufwerke zu bekommen, tippen Sie
    fdisk -l
    ein. Leerzeichen beachten. Der Buchstabe hinter dem - ist ein kleines L. Bei der amerikanischen Tastatur ist das Minuszeichen rechts neben der Ziffer 0 (bei der deutschen ist da ß und ?).

    Das Kommando erzeugt eine Beschreibung der Platte und eine Tabelle, die bei mir so aussieht:
    Disk /dev/sda: 64.0 GB, 64023257088 bytes
    255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 7783 Zylinder, zusammen 125045424 Sektoren
    Einheiten = Sektoren von 1 × 512 = 512 Bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
    Festplattenidentifikation: 0x58089f81

    Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
    /dev/sda1 * 4096 125042687 62519296 7 HPFS/NTFS/exFAT

    Wichtig für Sie ist, was in der Tabelle unter Gerät steht. Das wird benötigt, um die Zuordnung dieser Platte in der Ausgabe des nächsten Kommandos zu finden. Tippen Sie
    mount
    ein und schauen das Ergebnis an. Sie müssen jetzt die Zeile finden, die mit dem Gerät übereinstimmt. Bei mir ist das:
    /dev/sda1 on /mnt/win7 type fuseblk (rw,nosuid,nodev,noatime,allow_other,blksize=4096)

    Wichtig ist für Sie nur, was hinter dem Wort " on " steht, denn das ist der Pfand, unter dem Sie Zugriff auf die Platte haben. Tippen Sie dann ein
    cd gefolgt von einer Leerstelle und dem Einhängepunkt, der bei mir /mnt/win7 ist. Bei der amerikanischen Tastatur ist der / links von der rechten Umschalttaste (bei der deutschen Tastatur steht da - und _ darauf.

    Nun tippen Sie den Großbuchstaben U ein, gefolgt von der TAB-Taste. Die TAB-Taste bewirkt, dass der Dateiname entweder zu Users/ ergänzt wird, oder dass Sie eine Auswahl von allen Dateien bekommen, die mit U anfangen. Bei mir sieht das so aus:
    norbert@nPC3:/mnt/win7$ ls U*
    All Users Default desktop.ini Public Admin
    Johann Default User Norbert Emma


    Wenn Sie eine ähnliche Tabelle bekommen, können Sie fortfahren. Dazu bitte das Gerät anschließen, das die Daten der Platte aufnehmen soll. Nun wieder mit
    fdisk -l
    eine Übersicht über die Geräte erzeugen. Jetzt muss das externe Gerät zu sehen sein. Wieder mount eintippen und den Einhängepunkt finden. Bei mir ist das /mnt/stick

    Zum Kopieren aller Dateien aller Benutzer geben Sie ein
    cp -p -r -P Users /mnt/USB_stick
    wobei Sie Groß/Kleinschreibung beachten und den bei Ihnen gefundenen Einhängepunkt statt /mnt/USB_stick angeben müssen.

    Nun kopiert das Programm bis entweder ein Fehler auftritt (Lesefehler oder externe Platte voll) oder alles fertig ist.

    VG
    Norbert
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    lutz62
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    18:57, 12. Januar 2016
    Hallo Norbert,

    erst mal vielen Dank für Ihre Unterstützung.
    Ich komme aber erst n den nächsten Tagen dazu, Ihren Vorschlag umzusetzen.
    Sobald ich alles erledigt habe oder noch Fragen auftreten, melde ich mich wieder.

    MfG

    Lutz62
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    lutz62
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    11:52, 14. Januar 2016
    Hallo Norbert,
    leider geht beim starten der Linux-DVD und der Engabe Strg+Alt+t ken Eingabefenster auf.Es wird mir nur aufgelistet, welche Systemkomponennten geladen werden.

    VG
    Lutz62
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    lutz62
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    19:00, 14. Januar 2016
    Hallo Norbert,
    ich bin jetzt über das Terminal in die Shell gelangt.
    Bei der Eingabe von : fdisk -i erscheint:

    root@ubuntu:/home/ubuntu# fdisk -i
    fdisk: Ungültige Option -- i

    Usage:
    fdisk [options] <disk> change partition table
    fdisk [options] -l [<disk>] list partition table(s)

    Display or manipulate a disk partition table.

    Optionen:
    -b, --sector-size <size> physical and logical sector size
    -c, --compatibility[=<mode>] mode is 'dos' or 'nondos' (default)
    -L, --color[=<when>] colorize output (auto, always or never)
    colors disabled by default
    -l, --list display partitions end exit
    -o, --output <list> output columns
    -t, --type <type> recognize specified partition table type only
    -u, --units[=<unit>] display units: 'cylinders' or 'sectors' (default)
    -s, --getsz display device size in 512-byte sectors [DEPRECATED]
    --bytes print SIZE in bytes rather than in human readable format

    -C, --cylinders <number> specify the number of cylinders
    -H, --heads <number> specify the number of heads
    -S, --sectors <number> specify the number of sectors per track

    -h, --help display this help and exit
    -V, --version output version information and exit

    Available columns (for -o):
    gpt: Device Start End Sectors Size Type Type-UUID Attrs Name UUID
    dos: Device Start End Sectors Cylinders Size Type Id Attrs Boot End-C/H/S
    Start-C/H/S
    bsd: Slice Start End Sectors Cylinders Size Type Bsize Cpg Fsize
    sgi: Device Start End Sectors Cylinders Size Type Id Attrs
    sun: Device Start End Sectors Cylinders Size Type Id Flags

    For more details see fdisk(8).
    root@ubuntu:/home/ubuntu#
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    noha
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    noha
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    23:37, 14. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    Sie hatten statt des kleinen L (wie ich in der Anleitung schrieb) ein i geschrieben.

    Es könnte eine Abkürzung des Verfahrens geben und auf die Aufrufe von fdisk verzichten. Viele Linux-Distributionen hängen "fremde" Partitionen und Datenträger unter /media/BENUTZERNAME/PARTITIONSNAME ein. Dabei ist BENUTZERNAME der Anmeldename (den gibt es auch, ohne dass Sie sich explizit anmelden mussten) und PARTITIONSNAME der Name der Plattenpartition, den Sie hoffentlich sinnvoll zu Windows-Zeiten angegeben haben. Ansonsten hat Windows da selbst etwas eingetrgen.

    Auf Ihrem Rechner reicht es aus, wenn Sie das Kommando
    mount
    eintippen und schauen, welche Unterverzeichnisse es in unter /media gibt und zu welchem Gerät sie zugeordnet sind.

    Sie können dann mit
    cd /media/BENUTZERNAME/PARTITIONSNAME
    in das Verzeichnis der Windows-Partition wechseln und nach Anschluss des externen Laufwerks bzw. USB-Stick mit
    cp -r -p -P * /media/cd /media/BENUTZERNAME/USB_STICKNAME
    die Dateien der Partition kopieren.

    VG
    Norbert
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    11:50, 15. Januar 2016
    Hallo Norbert,
    jetzt erhalte ich:

    Gerät Boot Start Ende Sektoren Size Id Typ
    /dev/sda1 2048 24578047 24576000 11,7G 27 Hidden NTFS WinRE
    /dev/sda2 * 24578048 24782847 204800 100M 7 HPFS/NTFS/exFAT
    /dev/sda3 24782848 249884671 225101824 107,3G 7 HPFS/NTFS/exFAT
    /dev/sda4 249884672 312578047 62693376 29,9G 7 HPFS/NTFS/exFAT
    root@ubuntu:/home/ubuntu# mount

    und danach:

    /dev/sda4 on /media/ubuntu/Laufwerk type fuseblk (rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=0,group_id=0,default_permissions,allow_other,blksize=4096,uhelper=udisks2)
    /dev/sda3 on /media/ubuntu/Acer type fuseblk (rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=0,group_id=0,default_permissions,allow_other,blksize=4096,uhelper=udisks2)
    root@ubuntu:/home/ubuntu#

    Welches muss jetzt als Einhängepunkt genommen werden?

    VG

    Lutz62
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    noha
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    noha
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    13:24, 15. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    die Tabelle zeigt auf der Platte 4 primäre Partitionen, die den folgenden Inhalt haben:

    1. /dev/sda1 wird als WinRE genannt. Das ist die Abkürzung von Windows Recovery Environment, das Rettungssystem von/für Windows. Diese wird von einem laufenden Windows nicht angezeigt.
    2. /dev/sda2 ist mit 100 MB Größe die Boot-Partition von Windows, die Windows normalerweise nicht anzeigt.
    3. /dev/sda3 ist 107,3 GB groß. Deren Inhalt muss mit den folgenden Anweisungen genauer angesehen werden.
    4. /dev/sda4 ist 29,9 GB groß. Deren Inhalt muss mit den folgenden Anweisungen genauer angesehen werden.

    Ihre Daten sind entweder auf der dritten oder vierten Partition oder auf beiden. Zum Nachsehen, was auf welcher Partition ist, dient das Kommando ls, vergleichbar mit dem Kommando dir vom alten DOS. Geben Sie daher ein
    ls /media/ubuntu/Acer
    wobei Sie die Leerstelle zwischen ls und / beachten und die Groß/Kleinschreibung. Achtung: ls sind die Kleinbuchstaben von LS.

    Jetzt sollten Sie Verzeichnisnamen sehen, die Ihnen bekannt vorkommen. Auf der Systempartition von Windows gibt es da u.a. ein Verzeichnis mit dem Namen Windows, Users, Program Files. Es kann jedoch auch sein, dass diese Partition eine Datenpartiton ist.

    Die vierte Partiton zeigen Sie mit
    ls /media/ubuntu/Laufwerk
    an. Weiteres siehe Beschreibung der 3. Partition.

    Neue Idee:
    Nach Rettung der Daten können Sie die erste und die zweite Partition löschen und darin Ubuntu installieren. Die insgesamt 11,8 GB reichen dafür. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass Ihr Windows und Ihre Daten erhalten bleiben und unter Ubuntu direkt benutzt werden können.
    In jedem Fall muss nach einer erfolgreichen Installation auf dieser Platte die Gesundheit der Platte überprüft werden, denn der urspr. von Windows gemeldete Fehler lässt an einen Defekt denken.

    VG
    Norbert
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    09:50, 16. Januar 2016
    Hallo Norbert,
    leider werden mir heute keine Partitionen mehr angezeigt:Gerät Boot Start Ende Sektoren Size Id Typ
    /dev/sda1 2048 24578047 24576000 11,7G 27 Hidden NTFS WinRE
    /dev/sda2 * 24578048 24782847 204800 100M 7 HPFS/NTFS/exFAT
    /dev/sda3 24782848 249884671 225101824 107,3G 7 HPFS/NTFS/exFAT
    /dev/sda4 249884672 312578047 62693376 29,9G 7 HPFS/NTFS/exFAT
    root@ubuntu:/home/ubuntu# mount
    sysfs on /sys type sysfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
    proc on /proc type proc (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
    udev on /dev type devtmpfs (rw,nosuid,relatime,size=1974588k,nr_inodes=493647,mode=755)
    devpts on /dev/pts type devpts (rw,nosuid,noexec,relatime,gid=5,mode=620,ptmxmode=000)
    tmpfs on /run type tmpfs (rw,nosuid,noexec,relatime,size=397496k,mode=755)
    /dev/sr0 on /cdrom type iso9660 (ro,noatime)
    /dev/loop0 on /rofs type squashfs (ro,noatime)
    /cow on / type overlay (rw,relatime,lowerdir=//filesystem.squashfs,upperdir=/cow/upper,workdir=/cow/work)
    securityfs on /sys/kernel/security type securityfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
    tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev)
    tmpfs on /run/lock type tmpfs (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,size=5120k)
    tmpfs on /sys/fs/cgroup type tmpfs (rw,mode=755)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/systemd type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,xattr,release_agent=/lib/systemd/systemd-cgroups-agent,name=systemd)
    pstore on /sys/fs/pstore type pstore (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/net_cls,net_prio type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,net_cls,net_prio)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/freezer type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,freezer)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/devices type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,devices)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/memory type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,memory)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/hugetlb type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,hugetlb,release_agent=/run/cgmanager/agents/cgm-release-agent.hugetlb)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/cpu,cpuacct type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,cpu,cpuacct)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/blkio type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,blkio)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/perf_event type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,perf_event,release_agent=/run/cgmanager/agents/cgm-release-agent.perf_event)
    cgroup on /sys/fs/cgroup/cpuset type cgroup (rw,nosuid,nodev,noexec,relatime,cpuset,clone_children)
    systemd-1 on /proc/sys/fs/binfmt_misc type autofs (rw,relatime,fd=23,pgrp=1,timeout=0,minproto=5,maxproto=5,direct)
    mqueue on /dev/mqueue type mqueue (rw,relatime)
    debugfs on /sys/kernel/debug type debugfs (rw,relatime)
    hugetlbfs on /dev/hugepages type hugetlbfs (rw,relatime)
    tracefs on /sys/kernel/debug/tracing type tracefs (rw,relatime)
    fusectl on /sys/fs/fuse/connections type fusectl (rw,relatime)
    tmpfs on /tmp type tmpfs (rw,nosuid,nodev,relatime)
    cgmfs on /run/cgmanager/fs type tmpfs (rw,relatime,size=100k,mode=755)
    tmpfs on /run/user/999 type tmpfs (rw,nosuid,nodev,relatime,size=397496k,mode=700,uid=999,gid=999)
    gvfsd-fuse on /run/user/999/gvfs type fuse.gvfsd-fuse (rw,nosuid,nodev,relatime,user_id=999,group_id=999)

    VG

    Lutz
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    lutz62
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    lutz62
    offline
    10:22, 16. Januar 2016
    Hall Norbert,
    ich habe noch einen Zusatz:
    Da ich weiss, das auf der Partition sda 4 keine Dateien sind ( leere Partition von mir erstellt ,aber noch nicht bezeichnet und beschrieben ) kann ich doch Linux dort installieren.
    Bei den Einstellungen zur Installation soll ich da NTFS verwenden ?
    Oder eine andere ?

    VG
    Lutz62
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    noha
    VIP
    noha
    online
    16:03, 16. Januar 2016
    Hallo Lutz,

    die Partition 4 können Sie in jedem Fall für die Installation verwenden, nicht jedoch NTFS als Dateisystem. Das unter Ubuntu am häufigsten verwendete Dateisystem ist ext4. Dieses richtet das Installationsprogramm selbst ein, wenn Sie die Partition 4 einfach löschen. Das geht ebenfalls mit fdisk. Dazu muss lediglich der Aufruf geändert werden:
    fdisk /dev/sda
    eintippen, Leerstelle beachten. Sie bekommen dann ein Menü für die Befehle. Diese bestehen lediglich aus einem Buchstaben. Enter-Taste wird nicht benötigt.

    Als erstes tippen Sie den Buchstaben p ein, um sich noch mal die Partitionstabelle anzeigen zu lassen. Als nächstes d (für delete) zum Löschen. Das Programm fragt dann nach der Nummer. Jetzt 4 eintippen. Ich weiß nicht, ob jetzt die Enter-Taste benötigt wird oder nicht - ich habe keine Platte zum Testen.

    Mit w schreiben Sie die geänderte Partitionstabelle zurück und mit q beenden Sie das Programm.

    Nun können Sie mit der Installation beginnen. Das Installationsprogramm wird den nicht zugeordneten Platz auf der Platte zur Installation anbieten. Dem zustimmen.

    Ich bin bis Montag weg.

    VG
    Norbert
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