Computerwissen

Dies ist ein Begrüßungstext, der immer auf der QuA Landingpage (qa/index) angezeigt wird.

Sehr geehrter Herr Kleemann,

zuerst: auf meinem PC befindet sich ausschließlich nur Linux Ubuntu. Es gibt absolut niemand, der meinen PC benutzt, ich bin der alleinige Benutzer.

Heute muss ich Ihnen mitteilen, was sich in den letzten 14 Tagen - ohne mein Zutun - auf meinem PC abgespielt hat. Es wird zwangsläufig eine lange Nachricht werden, ich werde mich aber so kurz wie möglich fassen.

Trotzdem muss ich zeitlich weiter ausholen, es könnte mit den jüngsten Vorfällen in einem Zusammenhang stehen: Selbstverständlich habe ich einen Benutzername als Login beim Hochfahren des PC. Bei der erstmaligen Installation von Ubuntu Ende Dezember 2017 habe ich zusätzlich, entsprechend Ihrer Anleitung Kap. 3, Ziffer 4, die Ubuntu-Installation vorsichtshalber verschlüsselt, indem ich die beiden Haken gesetzt habe. Alles ok. Vor vielen Wochen ist urplötzlich dieser zweite Benutzername nicht mehr abgefragt worden. Ich habe das so hingenommen, weil Ubuntu trotzdem immer problemlos gestartet ist und ich störungsfrei arbeiten konnte.

Vor ca. 14 Tagen meldete sich ein Aktualisierungupdate, das ich ganz selbstverständlich gestartet habe. Nach der Installation erhielt ich das übliche Fenster, dass alles ok sei. Allerdings wunderte ich mich über die auffallend lange Fehlerliste und ich schickte diese Liste an Linux, weil dazu ja aufgefordert wird.

Nach getaner Alltagsarbeit konnte ich meinen PC, wie immer, problemlos herunter fahren. Am selben Tag noch, ca. 2 Stunden später, musste ich noch etwas arbeiten, fuhr den PC hoch, logte mich ein, es kam das Hintergrundbild und ich wartete, wartete, wartete ... die Ubuntu-Startleiste kam nicht. Der Mauszeiger funktionierte, ich klickte was ging, aber es rührte sich nichts. Es gab auch keine Möglichkeit, den PC wieder auf normale Weise herunter zu fahren. In meiner Not drückte ich den großen runden Schalter an der Frontseite des Rechners, auch Dauerdruck. Der Rechner schaltete ab, aber sobald ich den Schalter los ließ, fuhr der Rechner sofort wieder an. Ich war gezwungen, sozusagen den Stecker zu ziehen. Gefühlte tausendmal habe ich das wiederholt, in der Hoffnung, dass sich die Startleiste meldet. Kein Erfolg. Da ich kein Smartphon oder sowas habe, war ich vom Internet abgeschnitten, konnte also keinen Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Am nächsten Tag rief ich die einzige Nummer an, die ich von Linux-Insider hatte, 0228 9550190. Die nette Dame am Telefon sagte mir zu meiner hellen Freude, dass der Technikbereich telefonisch nicht erreichbar sei. So brachte ich meinen Rechner zu meiner örtlichen Computersysteme-Firma, weil ich wissen wollte, ob sich meine Festplatte aufgehängt hat oder vielleicht ganz kaputt sei. Nachdem ich ihnen eröffnet hatte, dass ich jetzt Windows nicht mehr habe, konnten sie nur eine Hardwareprüfung durchführen. Die Hardwareseite ist aber vollständig in Ordnung. Wegen Arbeitsüberlastung dauerte es 6 Tage, bis ich meinen Rechner wieder hatte.

Zuhause ging ich daran, mit meiner Ubuntu-CD das Programm neu zu installieren, was auch problemlos gelang. Selbstredend habe ich (Kap. 3, Punkt 4) die Option "Festplatte löschen und Ubuntu installieren" deaktiviert, weil ich natürlich die große Hoffnung hatte, dass meine Dateien im System noch vorhanden sind und sie sich mit dem neu installierten Ubuntu zeigen würden. Meine Hoffnung konnte ich gleich begraben, wo sollten meine Dateien auch sein??

Jetzt brachte ich zuerst meinen Internetbrowser, das Mailprogramm und den Drucker auf Vordermann, damit ich überhaupt was arbeiten konnte. Alle meine Dateien, zahlreiche komplexe Exceltabellen, alle Schriftstücke, Formulare, Dokumente, Zertifikate usw., 100 % alles weg. Ebenso meine umfangreiche E-Mail-Verwaltung mit wichtigen Informationen, auch Schriftstücke, Dokumente usw. unwiederbringlich verloren. Auch meine Liste mit vielen -zig Mailadressen wurde gelöscht. Es wird Monate dauern, in Tag- und Nachtarbeit, neben meiner normalen Alltagsarbeit, das wieder mühsam aufzubauen, was möglich ist. Vieles ist unwiederbringlich verloren, muss ich mit leben, wie auch immer.

Thema Datensicherung. Die Datensicherung war das letzte Thema, über das ich jüngst mit Ihnen kommuniziert habe. Ihre Datensicherung (schwarzer Safe), stellte sich als völlig unbrauchbar heraus, damit sind in keinem Falle Daten zu retten. Zuletzt empfahlen Sie mir Back in Time, habe mich auch darüber informiert und herunter geladen, aber aus Zeitgründen noch nicht installiert, weil ich gesehen habe, dass ich mich da erst einarbeiten muss.
Trotzdem habe ich schon mehrmals eine Datensicherung gemacht mit einem formatierten USB-Stick (32GB), um wenigstens meine persönlichen Dateien (9GB) zu sichern. Nach jeder Sicherung habe ich geprüft, ob sich die auf dem USB-Stick gesicherten Dateien öffnen lassen, ja, alles ok. Das war vor Kurzem meine allerletzte Hoffnung, meine gesicherten Dateien in Ubuntu wieder einfügen zu können. Auch diese Hoffnung ist gestorben, als mir Ubuntu anzeigte: Datenträger 32GB kann nicht eingehängt werden.

Um diese Geschichte komplett zu machen, muss ich wieder ins Jahr 2017 zurück gehen. Mitglied bei Linux-Insider bin ich seit Mitte 2016. Ich habe mich mit Ubuntu vertraut gemacht und auch mehrmals probegearbeitet, ohne zu installieren. Selbstverständlich habe ich mir Clonezilla sowie das Prüfprogramm HDDScan draufgeschafft. Alle Datensicherungen und die Übertragung der Daten in Ubuntu gelangen jeweils einwandfrei und ich konnte mich probeweise in Ubuntu umschauen. Für mich war klar, dass ich Ubuntu will.
Den entscheidenden Sprung, Ubuntu zu installieren, schaffte ich erst Ende Dezember 2017. Kurz davor machte ich die Clonezilla-Sicherung, genau so, wie ich es vorher schon mehrmals gemacht hatte. HDDScan bestätigte mir, dass die Sicherung in Ordnung ist, alles im grünen Bereich. Ich installierte Ubuntu und wollte anschließend meine Daten übertragen, da meldete sich Ubuntu: Auf die Datei kann nicht zugegriffen werden. Zack, da hatte ich den ersten 100 %igen Datenverlust. Damals gingen noch viel viel mehr Daten für immer verloren und ich brauchte fast ein Vierteljahr, um in Tag- und Nachtarbeit mir das Notwendigste wieder aufzubauen. Kurz danach der zweite 100 %ige Datenverlust, siehe oben. Ich muss also jetzt wiederholt von ganz vorne anfangen.

Mein Vertrauen in Ubuntu hat einen gewaltigen Riss bekommen. Bei jedem neuen PC-Start sitzt mir das eiskalte Grauen im Nacken, ob das Programm nicht wieder abgeschmiert ist. Ein Albtraum, der sich täglich wiederholen kann und ich weiß nicht warum. Ich habe darauf keinen Einfluss. Was erlaubt sich Ubuntu, meine Sicherungsdateien im entscheidenden Moment nicht anzuerkennen? Was ist mit Ubuntu los? Oder was ist mit meinem PC los? Steckt ein Windows-Ungeist im System, der Chaos anrichtet, wann er will? Tatsache ist, dass ich schon Jahrzehnte Umgang mit PC habe, aber sowas ist mir noch nie untergekommen.

Herr Kleemann, werden Sie in der Lage sein, mein Vertrauen in Ubuntu wieder dauerhaft herzustellen? Ich bin gespannt.

Danke und freundlicher Gruß
lafidex
Geschrieben in: Freeware & Open Source 19:02, 20. März 2018
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Antworten (13)
  • Akzeptierte Antwort

    14:27, 21. März 2018
    Sehr geehrter Herr Kleemann,
    heute habe ich wieder ein Aktualisierungsupdate erhalten. Ganz ehrlich, Herr Kleemann, es sträubt sich alles in mir, das zu installieren.
    Freundlicher Gruß, lafidex
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    15:51, 21. März 2018
    Hallo lafidex,

    da ist einiges dumm gelaufen und das tut mir leid. Es dürfte an fehlenden Erklärungen bzw. Verständnis liegen.

    Es gibt verschiedenen Artend er Datensicherung:
    System- oder Komplettsicherung: Dabei wird das komplette System gesichert und es kann in genau diesem Zustand zurückgespielt werden. Zugriff auf einzelne Dateien ist bei einigen Systemsicherungen möglich. Aber immer nur mit dem Programm, mit dem dies erstellt wurde. Clonezilla macht eine solche Sicherung, Sie hätten also schon den ersten Datenverlust nicht gehabt. Sie hätten nur mit Clonezilla den Ursprungszustand mit Windows wiederherstellen müssen.
    Datensicherung: Hierbei werden nur die Daten, nicht das System oder die Programme gesichert. Meist lässt sich dies auch nur mit dem jeweiligen Programm zurückspielen. Einige Programme speichern jedoch in Archivdateien, die sich mit beliebigen Archivmanagern öffnen lassen, so das man überall an die Daten kommt.
    Kopien oder Synchronisation: Hierbei werden die ausgewählten Dateien und Verzeichnisse auf einen beliebigen Datenträger kopiert. Entweder als einfacher Job oder man hat ein Programm, das bei jeder Änderung die Dateien im Hintergrund kopiert und auch verschiedene Dateiversionen verwaltet. letzteres ist dann eine Synchronisation.

    Grundsätzlich ist eine Sicherung erst erfolgreich, wenn man versucht hat einzelne Dateien zurückzuspielen.

    Wir empfehlen vor der Installation Clonezilla zu verwenden, damit man auf jeden Fall zu dem Punkt vorher zurück gelangen kann und kein Datenverlust auftritt.

    Eine zusätzliche Datensicherung bzw Synchronisation auf einem zusätzlichen Datenträger sollte sowieso immer erfolgen. Dies kann dann auch für den Umzug verwendet werden, in dem man von diesem Ort die alten Daten auf das neue (Linux)System kopiert.

    Dies alles hat nichts mit der Datensicherheit von Linux zu tun. Es geht allgemein um Datensicherheit und Sicherungskonzepte, für Windows gilt das Gleiche.

    Wieso nun der USB Stick mit Ihren Daten nicht gelesen werden kann, kann ich so noch nicht sagen. Sie haben einen normalen USB Stick, der mit FAT32 formatiert ist und auf den Sie Ihre Daten kopiert haben? Dieser wird nicht erkannt, wenn Sie ihn einstecken?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    14:29, 23. März 2018
    Sehr geehrter Herr Kleemann,

    vor der Erstinstallation von Ubuntu habe ich eine HDDScan-geprüfte Clonezilla-Datensicherung verwendet, die jedoch von Ubuntu verweigert wurde. Ich konnte also von vornherein nicht den Ursprungszustand mit Windows herstellen. Bei vorherigen mehrmaligen Probeläufen hat das immer einwandfrei geklappt, warum nach der Erstinstallation nicht?

    Wenn Ubuntu bereits gecrasht ist und ich eine Neuinstallation mache, rettet mich Clonezilla in dieser Situation auch nicht mehr.

    Ganz abgesehen vom Thema Datensicherung, warum verabschiedet sich Ubuntu aus heiterem Himmel bzw. unmittelbar nach einem Aktualisierungsupdate? Diese Frage ist noch offen.

    Ganz klar, ich muss mich jetzt zuerst um eine ordentliche Datensicherung kümmern. Mein erwähnter USB-Stick kann von Ubuntu nicht gelesen werden. Auf Seite 33 Ihrer Einführung bin ich auf „Unterstützung für das Dateisystem exFAT nachrüsten“ gestoßen. Ich erhoffe mir damit die Lesbarkeit meines Sticks und dass ich die darauf gesicherten persönlichen Dateien wieder einfügen kann. Dasselbe erhoffe ich mir von meiner externen Festplatte, vielleicht ist da noch mehr zu retten.

    So, ich habe das nun gemacht, was auf Seite 33 steht. Ich erhielt aber die Meldung: Pakete exFAT-fuse und exFAT-utils können nicht gefunden werden. Ich habe die Pakete in wiki.ubuntuusers.de gefunden und installiert. Dann nochmal die Eingabe in terminal, allerdings mit dem selben Ergebnis: Pakete exFAT-fuse und exFAT-utils können nicht gefunden werden.

    Zwei Dinge haben mich im terminal irritiert: kaner@VM-ubuntu1604:-S, wie in der Abbildung auf Seite 33, steht bei mir nicht drin. Bei meinen Eingabeversuchen habe ich das dazu geschrieben, ohne Erfolg.
    Weiter sehe ich in meinem Terminal den folgenden Eintrag: helmut@helmut-H67H2-M3-Invalid-entry-length-16-Fixed-up-to-11:~$. Ist da was kaputt oder unvollständig?

    Fragezeichen über Fragezeichen. Wie geht es jetzt weiter?

    Danke und freundlicher Gruß, lafidex
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    15:20, 23. März 2018
    Hallo ladifex,

    HDDScan überprüft Datenträger, nicht deren Inhalt.

    Die Datensicherung von Clonezilla müssen Sie auch mit Clonezilla wieder einspielen, also den Rechner von einem medium mit Clonezilla booten. Eine Systemsicherung kann nie aus einem laufenden System zurückgespielt werden und auch nur von dem jeweiligen Prorgamm.

    Also ist es auch egal ob das Betriebssystem startet oder nicht, sie müssen ja nur den Rechner mit dem Medium mit Clonezilla starten.

    In der Kommandozeile steht immer benutzername@rechnername. Die Abbildungen hat Herr Etem gemacht, mit dem Benutzernamen kaner und der Rechner heißt VM-ubuntu1604, was daraufhin deutet das es der virtuelle Rechner mit dem Ubuntu 16.04 ist, so benenne ich meine VCMs auch. Dieser Anfang ist bei jedem anders, Benutzername ist bei ihnen helmut und der Rechnername aus irgendeinem Grund helmut-H67H2-M3-Invalid-entry-length-16-Fixed-up-to-11, beides wird bei der Installation festgelegt.

    Die Pakete befinden sich auf den Paketarchiven im Internet, ich vermute Ihr Rechner hat keine Internetverdingung, diese ist aber nötig.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    22:39, 24. März 2018
    Sehr geehrter Herr Kleemann,
    aufgrund Ihres letzten Satzes - Stichwort Internetverdingung - habe ich die Anleitung auf Seite 10 (Google Chrome) gefunden. Ich denke, dass Sie das meinen.
    Auf jeden Fall habe ich Chrome installiert und mich darauf eingerichtet. Dann die Pakete exFAT-fuse und exFAT-utils aus der Website ubuntuusers installiert. Ich habe die Meldung bekommen, dass beide Pakete bereits installiert seien. Ich konnte das auch im Terminal sehen, wo es hieß, dass jetzt die Pakete installiert seien. Ich habe das Terminal geschlossen und neugierigerweise wieder geöffnet, um zu sehen, ob die Pakete drin stehen. Sie standen nicht drin und ich habe nochmal die Anweisung lt. Seite 33 durchgeführt mit dem Ergebnis: die Pakete können nicht gefunden werden. Ja was nun jetzt? Mein USB-Stick kann nach wie vor nicht eingehängt werden.

    Was habe ich jetzt wieder falsch gemacht?

    Danke und freundlicher Gruß, lafidex
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    10:41, 26. März 2018
    Hallo ladifex,

    mir ging es darum, ob der Rechner im Internet ist, mit dem Browser hat dies nichts zu tun. Aber es scheint ja der Fall zu sein.

    Im Terminal werden Befehle eingeben, da bleibt nichts stehen.

    das Problem ist, das wir nicht wissen wie der Stick formatiert ist oder ob er funktioniert. Sie müssten ihn schon an einem anderen Rechner ausprobieren. Sonst kommen wir da leider nicht weiter.

    Wenn die exFAT Pakete installiert sind, wird auch dieses Dateisystem unterstützt, man verwendet es bei größeren Sticks.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    15:34, 29. März 2018
    Hallo Herr Kleemann,
    mit allen meinen verfügbaren USB-Sticks ist jetzt alles klar, ich kann darauf sichern und wieder rücksichern.
    Weiter habe ich eine Clonezilla-Sicherung gestartet, die einwandfrei lief. Als ich rücksichern wollte, hieß es: Geben Sie eine Passphrase zum Entsperren des Datenträgers ein. Und: Die Passphrase wird zum Zugriff auf verschlüsselte Daten auf BUFFALO External HDD (1,0 TB Festplatte) benötigt.
    Mein übliches Passwort wurde nicht anerkannt. Auch keine Info, wie das Passwort aussehen müsste. Neue Meldung: 500 GB verschlüsselt kann nicht eingehängt werden. Und folgender Text dabei:
    Error unlocking /dev/sdb5: Command-line `cryptsetup luksOpen "/dev/sdb5" "sda5_crypt" ' exited with non-zero exit status 5: Das Gerät »sda5_crypt« existiert bereits.

    Muss ich ein beliebiges Passwort erfinden, eine Buchstaben-Ziffern-Zeichen-Kombination? Oder ist es ein bestimmter Code aus meinem System? Zur Erinnerung: ich habe einzig und allein Ubuntu auf meinem Rechner.

    Danke und freundlicher Gruß, lafidex
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    13:40, 03. April 2018
    Hallo lafidex,

    bei der Sicherung mit Clonezilla können Sie auswählen, das die Sicherung verschlüsselt ist,. haben Sie dies gemacht ist die Passphrase für das Zurückspielen der Daten notwendig. Haben Sie sich die Passphrase nicht gemerkt, ist das Backup für Sie unnütz, Sinn der Verschlüsselung ist ja, das niemand ohne die Passphrase auf die Daten zugreifen kann.

    Und ja das Passwort kann beliebig sein und Sie müssen es "erfinden", das geht aber nur beim Backup, nicht später.

    Die verschlüsselte Partition kann natürlich nur mit dem Passwort eingehängt werden. So lange das Passwort falsch ist, kommt diese Meldung.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    13:40, 03. April 2018
    Hallo lafidex,

    bei der Sicherung mit Clonezilla können Sie auswählen, das die Sicherung verschlüsselt ist,. haben Sie dies gemacht ist die Passphrase für das Zurückspielen der Daten notwendig. Haben Sie sich die Passphrase nicht gemerkt, ist das Backup für Sie unnütz, Sinn der Verschlüsselung ist ja, das niemand ohne die Passphrase auf die Daten zugreifen kann.

    Und ja das Passwort kann beliebig sein und Sie müssen es "erfinden", das geht aber nur beim Backup, nicht später.

    Die verschlüsselte Partition kann natürlich nur mit dem Passwort eingehängt werden. So lange das Passwort falsch ist, kommt diese Meldung.

    Mit freundlichen Grüßen,
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    22:22, 03. April 2018
    Hallo Herr Kleemann,
    ich kann mit Clonezilla nicht auswählen, ob die Sicherung verschlüsselt sein soll. Die Clonezilla-Sicherung starte ich genau nach Ihrer Anleitung, wie immer, ich wurde noch nie gefragt, ob ich verschlüsseln will oder nicht. Auch kriege ich keine Passphrase gezeigt, die ich mir merken müsste. Die "Passphrase" ist was total neues für mich und ist mit keinem Wort in Ihren Anleitungen erwähnt.
    Danke und freundlicher Gruß, lafidex
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    15:34, 04. April 2018
    Hallo ladifex,

    ah mein Denkfehler, man kann mit Clonezilla verschlüsseln, das ist aber etwas komplizierter und wir haben es mit Absicht nicht erklärt.

    Sie haben das wohl Problem, das Sie eine verschlüsselte Linuxpartition und oder eine verschlüsselte Homepartition haben und diese gesichert haben. nun wurde das System 1:1 kopiert, aber Sie müssen es natürlich entschlüsseln um es nutzen zu können.

    Wenn Sie ein Ubuntu mit verschlüsselter Partition installieren, kommt beim ersten Start ein Fenster in dem das mit der Passphrase erklärt wird und in der Sie diese ändern und aufschreiben können. Dies geht natürlich nachträglich auch noch. Sie haben es aber wohl nicht gemacht und daher die Passphrase nicht und können dann nicht mehr auf die Daten zugreifen.

    Die Datensicherung ist ohne die Passphrase des ursprünglichen Systems nicht mehr zu gebrauchen, was auch der Sinn der Verschlüsselung ist. Wäre der Zugriff jetzt möglich, bräuchten Sie auch nicht zu verschlüsseln, dann hat ja doch jeder Zugriff darauf.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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    03:59, 05. April 2018
    Hallo Herr Kleemann,
    ja, nach Schritt 4 Optional habe ich die Ubuntu-Installation verschlüsselt, wenn Sie das meinen. Ich sollte einen "Sicherheitsschlüssel" angeben und habe mein normales Passwort eingetragen, so habe ich mir das aufgeschrieben. Wenn ich meinen PC hoch fahre, muss ich also 2 x mein normales Passwort angeben. Es kam nie ein Fenster, in dem mir das mit der Passphrase erklärt wurde. Dieses auffallende Wort ist mir erst jetzt begegnet.
    Nachdem ich mit meinem normalen Passwort an mein System komme, so sollte es doch möglich sein, mit eben diesem Passwort an meine Rücksicherung zu kommen. Das wird aber nicht anerkannt.

    Sie schreiben, dass das nachträglich auch noch geht. Habe vieles probiert, ohne Erfolg. Muss ich Ubuntu mit meiner CD neu installieren?

    Danke und freundlicher Gruß, lafidex
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    14:34, 06. April 2018
    Hallo ladifex,

    die Passphrase, die Sie jetzt notieren ist für das aktuelle System, wenn Sie die Datensicherung des alten Systems einspielen wollen, benötigen Sie die Passphrase des alten Systems. Ich hatte Sie so verstanden, das die Datensicherung vom alten System ist und Sie dann neu installiert haben. Das neue System hat eine andere Pasphrase.

    Durch Ihr Passwort wird der Masterschlüssel entschlüsselt und dieser wird eingesetzt für die Verschlüsselung. Diesen Generalschlüssel benötigen Sie er wird oft auch Passphrase genannt. Wie in diesem befehl, der Sie ausgibt:
    ecryptfs-unwrap-passphrase

    Das funktioniert natürlich nur für das laufende System.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dirk Kleemann
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