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Hallo

In mehreren Verzeichnissen mit sinnlosen Ordnernamen (f1234456) tauchen Dateinamen auf, die ich unter Windows 10 Pro mit keinem Werkzeug umbenennen und schon gar nicht löschen kann.

Angezeigt werden Sonderzeichen (", ?, [) im Dateinamen, die promt von Windows als "illegale Zeichen" erkannt werden und zur Arbeitsverweigerung führen.

Auch mit der Eingabeaufforderung kein Fortkommen.

Wie kriege ich die Datei-Leichen gelöscht?
Hilft ein Herangehen von einer Linux-Ebene (z.B. Rettungs-DVD) ?

Bitte Hilfe!

Jezz63abber
Geschrieben in: Windows 10 19:16, 27. April 2019
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Antworten (4)
  • Akzeptierte Antwort

    noha
    VIP
    noha
    online
    23:39, 27. April 2019
    Hallo Jezz63abber,

    man sollte vielleicht erst Spurensicherung betreiben bevor Spuren beseitigt werden. Mit anderen Worten:
    Irgendein Programm muss ja diese Dateien und ggf. Verzeichisse angelegt haben. Wann, welches Programm?
    Was ist in den Dateien enthalten?
    Wozu dienten oder dienen sie?

    Außerdem:
    Ist die Verwaltungstruktur der Partition in Ordnung. Dies kann man mit dem Programm chkdsk.exe prüfen.

    Linux hat keine Einschränkungen mit Dateinamen, zumindest nicht bei denen von DOS. Die grafischen Dateiverwaltungsprogramme von Linux kümmern sich um problematische Zeichen wie Leerzeichen, Stern usw. Wenn man die Kommandoeingabe verwendet, muss man sich selbst darum kümmern, dass z.B. der Stern als \* zu tippen ist.
    Ein weiterer Vorteil von Linux ist, dass die Zugriffsrechte des Dateisystems ignoriert werden. D.h., man kann Dateien löschen, die dem Trusted Installer oder anderen systemkritischen "Benutzern" gehören.

    VG
    noha
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  • Akzeptierte Antwort

    09:02, 28. April 2019
    Hallo noha

    Vor 1 Woche habe ich irrtümlich Verzeichnisse gelöscht, deren Namen ich vorher nicht
    gelesen habe. Nach einem Recovery-Programm hatte ich dann diese wundervollen Dateinamen. Was darin enthalten ist oder wozu sie dienten kann ich logischerweise nicht
    herausfinden. Chkdsk meldet keinen Fehler.

    Freundliche Grüße
    Jezz63abber
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    noha
    VIP
    noha
    online
    01:18, 30. April 2019
    Hallo Jezz63abber,

    wenn ein Recovery-Programm zwar Datenbestände findet aber den Dateinamen nicht zuordnen kann, werden Fantasiename erzeugt. Diese sind aber immer lesbar und auch ziemlich einfach, z.B. found000, found001 usw.

    Ich würde mal in eine oder zwei dieser Dateien (mit notepad) hineinsehen, ob das wirklich nur Müll drin ist.

    Wenn chkdsk keine Fehlermeldet, kann man die Dateien z.B. mit einer Rettungs-CD auf Linux-Basis, z.B. Knoppix, löschen ohne großen Schaden anzurichten. Anschließend die Platte wieder mit chkdsk prüfen!

    Unter Linux gibt es viele gute Programme um in Datenbestände hineinzusehen. Beispiele:
    file versucht den Inhalt einer Datei zu erraten.
    less zeigt den Inhalt einer Datei bildschirmweise an
    strings zeigt lesbaren Text in einer beliebigen Datei an

    VG
    noha
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    10:51, 05. Mai 2019
    Hallo noha

    Chkdsk war die Rettung!

    Zunächst ließ es sich nicht starten, wollte aber
    beim Rechnerneustart seine Arbeit aufnehmen.
    Das tat es auch (wenn auch nur mit einzeiliger
    Fortschrittsanzeige im Startbildschirm).
    Danach waren die kryptischen Dateinamen
    im Nirwana.

    Danke für den Tipp

    Jezz63abber
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