1. joachim-pollmar VIP
  2. PC-Hardware
  3. Freitag, 26. Februar 2021
Mein PC arbeitet für den laufenden Betrieb mit einer SSD-Festplatte. Meist fahre ich ihn am Vormittag hoch, checke Mails usw. Dann hat er Pause bis zum Spätnachmittag oder Abend. Mit Blick auf die Lebensdauer meine Frage:

Nach der morgendlichen Nutzung Herunterfahren, Energiesparmodus oder was?

Mit freundlichen Grüßen, Joachim Pollmar.
Antworten (4)
noha
VIP
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Hallo Herr Pollmar,

wenn Sie den PC ganz herunterfahren, läuft nur noch das 5V-Netzteil, das den Einschalttaster und - wenn so im UEFI eingestellt - USB und Netzwerkchip mit Strom versorgt wird. Im Energiesparmodus werden zusätzlich der Hauptspeicher und Teile der CPU mit Strom versorgt, damit der Inhalt des Hauptspeichers erhalten bleibt.

Details hängen vom Typ des Rechners und vom Modell der verbauten CPU ab sowie von der Qualität des Netzteils. Welche Art des Energiesparmodus bzw. Herunterfahrens Sie wählen ist bei modernen Rechners ziemlich egal. Auf 1 W mehr oder weniger kommt es nicht an.

Wichtig ist, dass etwa 1x pro Woche die SSD für 1/4 Stunde Strom hat, während das Betriebssystem nichts tut. Dann kann die SSD ihren Speicher aufräumen. Das sorgt vor allem dafür, dass die SSD die maximale Geschwindigkeit behält.

VG
noha
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  1. vor über einem Monat
  2. PC-Hardware
  3. # 1 1
Akzeptierte Antwort Pending Moderation
[b]Vielen Dank, noha!

Der Hintergrund meiner Frage war: Ich habe gelesen, dass die SSD-Festplatten nur eine bestimmte Zahl von Einschaltvorgängen aushalten . . .

Es grüßt Joachim Pollmar
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  1. vor über einem Monat
  2. PC-Hardware
  3. # 1 2
noha
VIP
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Hallo Herr Pollmar,

ach so, ja, die Frage ist sehr berechtigt!

Eine SSD muss genau wie eine mechanische Platte ordentlich "ausgeschaltet" werden. Bei der mechanischen Platte müssen die Schreib-Lese-Köpfe geparkt werden, weil eine harte Landung auf der Plattenoberfläche das Ende der Platte bedeutet.

Der SSD muss mitgeteilt werden, mit dem internen Aufräumen aufzuhören, damit der Inhalt konsistent bleibt. Im Logbuch der Platte gibt es extra einen Zähler für "Stromausfälle", POR counter genannt. Das Logbuch der Platte können Sie mit Linux als Betriebssystem mit dem Programm smartctl auslesen. Bei Windows gibt es keine Bordmittel dafür. Sehr empfehlenswert ist das Programm CrystalDiskInfo, das Sie bei Hersteller herunter laden können: https://crystalmark.info/en/

Es ist sinnvoll, einmal im Monat die Logbücher von Platten auszulesen. Allerdings taugt die Zusammenfassung der ca. 30 Parameter in einen Wert, wie von CrystalDiskInfo mit gut/schlecht benannt, nichts. Ansonsten ist aber die Interpretation der Daten durch CrystalDiskInfo recht gut.

VG
noha
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  1. vor über einem Monat
  2. PC-Hardware
  3. # 1 3
noha
VIP
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Nachtrag:

Häufiges Herunterfahren (und Ruhezustand etc.) eines Rechners ist kein Problem, so lange zwischen Herunterfahren und Neustart mindestens 5 Minuten liegen. Ganz schlecht sind Stromunterbrechungen von weniger als einer Sekunde für die Stromversorgung im PC und auch sonst ist hartes Ausschalten für die Konsistenz des Platteninhalts schlecht.

noha
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  1. vor über einem Monat
  2. PC-Hardware
  3. # 1 4
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