Hallo,
ich arbeite in meinen Windows-Systemen regelmäßig mit AOMEI Backupper, bisher ohne irgendein Problem.
So habe ich auch den Laptop meiner Frau bisher damit schon fehlerfrei gesichert. Das wollte ich heute auch wieder tun, bekam aber nur Fehlermeldungen mit dem Informationscode 4122.
Ich habe folgendes versucht:
- Festplattensicherung -> Fehler
- Systemsicherung -> Fehler
- Sicherung der einzelnen Partitionen -> die Partition mit C:\ bringt Fehler, die anderen drei Partitionen fehlerfrei
Ich habe alle möglichen Fehlersuchen, angefangen bei „chkdsk“, „scannow“, „DISM“ und andere durchgeführt, in der Endkonsequenz wurden keine Fehler benannt. Eigentlich habe ich auch schon alle Vorschläge der KI, die ich verstanden habe, abgearbeitet, ohne Erfolg. Was kann ich noch tun?
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Hallo Juergen51,
der Informationscode 4122 bei AOMEI Backupper deutet spezifisch darauf hin, dass der Dienst den Zugriff auf die Quelldaten verliert oder der Volumeschattenkopie-Dienst (VSS) während des Vorgangs auf Partition C: abbricht.
Da Sie die gängigen Systemprüfungen bereits hinter sich haben, liegt das Problem vermutlich tiefer in der Kommunikation zwischen AOMEI und den Windows-Sperrmechanismen.
Hier sind die gezielten Schritte, die Sie jetzt noch unternehmen können:
1. Den VSS-Modus in AOMEI umstellen
AOMEI nutzt standardmäßig den Microsoft VSS-Dienst, um Daten im laufenden Betrieb zu sichern. Wenn dieser hakt, bricht die Sicherung von C: ab.
- Öffnen Sie AOMEI Backupper.
- Gehen Sie auf Einstellungen (Zahnrad-Symbol).
- Wählen Sie links den Reiter Sicherung.
- Klicken Sie auf VSS (oder „Sicherungsmethode“).
- Versuchen Sie hier, von „Microsoft VSS“ auf „AOMEI-eigenes Backup-Service“ (AOMEI Built-in Technik) umzustellen.
- Starten Sie die Sicherung erneut.
2. Der „ultimative Test“: Sicherung über das Rettungsmedium
Wenn Windows (oder ein Treiber) den Zugriff auf C: im laufenden Betrieb blockiert, ist der sicherste Weg die Sicherung „von außen“.
- Erstellen Sie in AOMEI unter Werkzeuge ein Bootfähiges Medium (USB-Stick).
- Starten Sie den Laptop Ihrer Frau von diesem USB-Stick.
- Führen Sie die Sicherung in dieser Umgebung aus.
- Der Vorteil: Wenn es hier funktioniert, wissen wir sicher, dass kein Hardware-Defekt vorliegt, sondern ein Software-Konflikt oder ein Virenscanner innerhalb des laufenden Windows das Problem verursacht.
3. Schattenkopien bereinigen
Manchmal ist der Speicherbereich für Schattenkopien auf C: korrupt oder voll, was zu Code 4122 führt:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Start -> Eingabeaufforderung (Administrator).
- Geben Sie folgenden Befehl ein, um alte, hängende Schattenkopien zu löschen:
vssadmin delete shadows /all - (Keine Sorge, das löscht nur temporäre Schnappschüsse, keine persönlichen Daten).
4. Mögliche Ursache: Das Dateisystem-Journal
Da nur C: betroffen ist, könnte das NTFS-Journal beschädigt sein. Versuchen Sie diesen Befehl in der Administrator-Konsole: fsutil usn deletejournal /d c: Dies zwingt Windows, das Änderungsjournal von Partition C: neu aufzubauen, was oft Blockaden bei Backup-Programmen löst.
5. Drittanbieter-Software prüfen
Haben Sie auf dem Laptop Ihrer Frau eventuell eine andere Sicherheitssoftware (Antivirus/Firewall) als auf Ihrem eigenen PC?
- Deaktivieren Sie testweise den Echtzeitschutz des Antivirenprogramms für die Dauer der Sicherung. Manche Programme blockieren den direkten Sektor-Zugriff von AOMEI auf die Systempartition.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
in meiner Version (8.0.0) kann ich diese Einstellung nicht finden.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
In AOMEI Backupper Version 8.0.0 finden Sie die Umschaltoption vom Microsoft VSS auf den AOMEI-eigenen Backup-Service in den Backup-Optionen der Backup-Aufgaben. Standardmäßig verwendet die Software Microsoft VSS, wechselt bei Problemen automatisch zum AOMEI-Service.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Erstellen oder bearbeiten Sie eine Backup-Aufgabe (z. B. Festplatten- oder Systemsicherung).
Klicken Sie auf Optionen > Backup-Modus > Backup-Service.
Wählen Sie AOMEI Backup Service (statt Microsoft VSS) aus und bestätigen Sie mit OK.
- Öffnen Sie AOMEI Backupper.
- Gehen Sie auf Einstellungen (Zahnrad-Symbol).
- Wählen Sie links den Reiter Sicherung.
- Klicken Sie auf VSS (oder „Sicherungsmethode“).
- Versuchen Sie hier, von „Microsoft VSS“ auf „AOMEI-eigenes Backup-Service“ (AOMEI Built-in Technik) umzustellen.
- Starten Sie die Sicherung erneut.
Hinweise zur Nutzung
Diese Einstellung gilt pro Backup-Aufgabe und verbessert die Kompatibilität bei VSS-Fehlern.
Wenn VSS-Probleme auftreten, repariert AOMEI Backupper das eigentlich sowieso automatisch.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass mit der aktuellen AOMEI-Version etwas nicht stimmt.
Abgesehen davon, dass ich die von Ihnen vorgeschlagene Einstellung nicht finden kann, ist das Problem ja auch erst mit der neuen Version aufgetreten (obwohl das bisher auf meinem Rechner problemlos mit dieser Version lief).
Ich wollte nun unter AOMEI einen bootfähigen Stick erstellen. Auf beiden Rechnern wird angezeigt, dass dies auch fehlerfrei erfolgte, aber der Rechner bootet nicht von diesem Stick.
Und eben, wo ich dieses Schreiben und nebenbei auf meinem Rechner ein Backup erstellen will, kommt ebenfalls eine Fehlermeldung hoch, diesmal mit dem Informationscode 4103! Es ist zum Heulen!!!
Wo bekomme ich eine ältere Version von AOMEI her?
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Ich bin mir gar nicht sicher, ob das eine gute Idee ist.
Quellen
- FileHippo: Direkte Links zu Versionen 7.0.0, 6.9.2 bis 3.0 (kostenlos, virenfrei). Gehen Sie zu https://filehippo.de/download_aomei_backupper/history/.
- Uptodown: Version 8.0 (16.09.2025), 7.5.0, 7.3.6 und älter; explizit virenfrei. URL: https://aomei-backupper.de.uptodown.com/windows/versions.
- Softonic: 7.5.0, 7.0.0, 6.9.2 (ca. 130 MB); Download nach Scan. URL: https://aomei-backupper.en.softonic.com/versions.
MfG
Li
Nachtrag
Sicherheitstipps:
Überprüfen Sie die Dateigröße (z. B. 130 MB für 7.x) und hashen Sie mit Tools wie HashCalc.
Vermeiden Sie unbekannte Sites; priorisieren Sie deutsche Seiten wie FileHippo.de.
Testen Sie auf Windows 11 mit Ihrem Antivirenprogramm vor Installation.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
nachdem ich nun drei verschiedene ältere Versionen von AOMEI Backupper ausprobiert habe und auf beiden Windows 11 Rechnern die gleichen Fehler erhalten, denke ich mir, dass das Ganze wohl mit einem der letzten Windows-Updates entstanden sein muss. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären.
Ich habe es übrigens geschafft, einen bootfähigen USB-Stick von AOMEI zu erstellen, das Problem ist aber, das beim Booten die Meldung „Security Boot Fail“ erscheint, ich im Boot-Menü aber nicht die Möglichkeit habe, Secure Boot zu deaktivieren, da ich nicht an die Einstellung rankommen, dieses zu ändern.
Ich habe ja noch einen Windows 10 Rechner, mit dem werde ich das morgen mal probieren. Ich werde dann gleich über das Ergebnis berichten.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Hallo Juergen51,
„Secure Boot“ wird im BIOS/UEFI auf ‚Disabled‘ gestellt, nicht im Boot-Menü.
1. Den Weg ins UEFI-Menü finden
Sie können entweder beim Starten des PCs eine bestimmte Taste drücken (oft
F2,F10,EntfoderEsc) oder den bequemeren Weg über Windows wählen:
- In Windows 11: Gehen Sie zu Einstellungen > System > Wiederherstellung. Klicken Sie bei Erweiterter Start auf die Schaltfläche Jetzt neu starten.
- In Windows 10: Gehen Sie zu Einstellungen > Update & Sicherheit > Wiederherstellung. Wählen Sie unter Erweiterter Start die Option Jetzt neu starten.
Nach dem Neustart erscheint ein blauer Bildschirm. Wählen Sie dort: Problembehandlung > Erweiterte Optionen > UEFI-Firmwareeinstellungen > Neustart.
2. Wo Sie die Einstellung im UEFI suchen müssen
Die Menüs sehen je nach Hersteller (ASUS, HP, Dell, MSI etc.) unterschiedlich aus. Suchen Sie nach einem Reiter oder Menüpunkt mit folgenden Namen:
- Security (Sicherheit): Dies ist der häufigste Ort.
- Boot: Bei einigen Herstellern (z. B. ASUS oder Acer) findet sich die Option hier.
- Authentication (Authentifizierung): Gelegentlich bei älteren Laptops zu finden.
Dort finden Sie den Eintrag Secure Boot. Stellen Sie diesen von
EnabledaufDisabled.
Wichtig: Denken Sie daran, beim Verlassen des UEFI-Menüs die Änderungen zu speichern (meist mit der Taste F10 und der Bestätigung „Save & Exit“).
MfG
Li
Zu den Informationscodes 4122 und 4103 habe ich herausgefunden:
Diese beiden Fehlercodes hängen oft direkt zusammen und deuten auf ein Problem zwischen dem Lesen der Quelldaten und dem Schreiben auf das Zielmedium hin. Besonders in der neuen Version 8.0.0 kann dies durch verstärkte Sicherheitsprüfungen oder Treiberkonflikte ausgelöst werden.
Hier ist die Bedeutung der Codes und was Sie tun können:
Die Bedeutung der Codes
- Code 4122 („Failed to get bitmap“): Das Programm kann die Belegungsstruktur (Bitmap) der Partition nicht korrekt lesen. Es weiß also nicht genau, welche Sektoren belegt sind und gesichert werden müssen.
- Code 4103 („Failed to write file“): Dies ist ein Folgefehler oder ein Schreibfehler. Das Programm kann die Backup-Datei nicht am Zielort erstellen oder fertigstellen.
Lösungsschritte (Priorisiert)
1. Dateisystem reparieren (Wichtigster Schritt)Da Code 4122 oft auf Indexfehler in der Partition hinweist, sollten Sie die Windows-eigene Reparatur nutzen:
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator (Rechtsklick auf Start > Terminal/Eingabeaufforderung Administrator).
- Geben Sie folgenden Befehl ein:
chkdsk C: /f(Ersetzen Sie „C“ ggf. durch den Buchstaben der Partition, die Sie sichern möchten).- Bestätigen Sie mit
Jund starten Sie den PC neu, damit die Prüfung durchgeführt wird.2. „Sektor-für-Sektor“-Sicherung umgehen
In der Version 8.0.0 versucht das Programm bei Problemen manchmal automatisch in den Sektor-Modus zu wechseln.
- Gehen Sie in die Backup-Optionen Ihres Auftrags.
- Wählen Sie unter Sicherungsmethode den Punkt „Intelligente Sektorensicherung“ (statt Sektor-für-Sektor). Dies übersprucht fehlerhafte oder leere Sektoren, die oft den Code 4122 auslösen.
3. Zielmedium und Berechtigungen prüfen (für Code 4103)
- Speicherplatz: Ist auf der Zielfestplatte wirklich noch genug Platz? (Planen Sie etwa 50-70% der Quellgröße ein).
- Dateisystem des Ziels: Wenn Ihr Zielmedium in FAT32 formatiert ist, bricht das Backup bei Dateien über 4 GB ab. Das Ziel sollte unbedingt NTFS sein.
- Antivirus/Defender: Deaktivieren Sie testweise kurzzeitig Ihren Virenschutz oder fügen Sie AOMEI als Ausnahme hinzu. Version 8.0.0 wird von manchen Scannern aufgrund der neuen Verschlüsselungstechniken fälschlicherweise blockiert.
4. Neuinstallation der Treiber
Wenn chkdsk keine Besserung bringt, liegt ein Treiberproblem der Version 8.0.0 vor:
- Deinstallieren Sie AOMEI Backupper.
- Starten Sie den PC neu.
- Installieren Sie die Software erneut, aber wählen Sie (falls möglich) bei der Installation aus, dass die AOMEI-Treiber neu registriert werden sollen.
Was Sie noch versuchen können
Sollte es weiterhin scheitern, versuchen Sie ein Backup über das WinPE-Medium. Erstellen Sie unter „Werkzeuge“ ein bootfähiges Medium (USB-Stick), starten Sie den PC davon und führen Sie das Backup außerhalb des laufenden Windows aus. Dies umgeht fast alle Software-Konflikte und Berechtigungsprobleme.
Letzteres haben Sie zwar schon versucht, aber „‚Secure Boot“ war wohl noch nicht auf ‚Disabled‘ gestellt.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
ich habe mal spaßeshalber den Support von AOMEI angeschrieben und von support@aomeitech.com folgende Antwort erhalten:
Hello,
Vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme.
Für den Code 4122 laden Sie bitte die neueste Version von AOMEI Backupper über den folgenden Link herunter und installieren Sie sie neu:
http://www2.aomeisoftware.com/download/adb/full/AOMEIBackupperSetup.exe
Laden Sie anschließend bitte die Datei über den folgenden Link herunter:
https://drive.google.com/file/d/1fsuwz7BSj5CPPLS2t_82uH-f_PKAfhfO/view?usp=drivesdk
Kopieren Sie dann die vorhandene Datei unter dem Pfad C:\Program Files (x86)\AOMEI\AOMEI Backupper\8.1.0\ und ersetzen Sie sie.
Erstellen Sie anschließend eine neue Sicherungsaufgabe, um zu überprüfen, ob sie funktioniert.
Wenn das Problem weiterhin besteht, fügen Sie bitte den neuesten „log”-Ordner unter dem Pfad C:\Program Files (x86)\AOMEI\AOMEI Backupper\8.1.0\ bei, damit die Techniker dieses Problem weiter analysieren können.Best Regards,
Owen
Was halten Sie davon?
Mit freundlichen Gr0ßen
Juergen51
Hallo Frau Lippmann,
zwei Erfolgsmeldungen:
- auf dem Windows 10-Rechner ist die Sicherung mit der gleichen Version und auf dem gleichen Ziellaufwerk erfolgreich durchgelaufen, also kann es doch wirklich nur an dem Windows 11-System liegen!
- ich weiß jetzt, wie man Secure Boot deaktiviert – man muss zuvor ein Passwort im BIOS/UEFI setzen.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Hallo Juergen51,
vielleicht hat das von AOMEI-Support erwähnte Programm AOMEI Backupper 8.1.0 dieses Problem wirkliich nicht mehr (für Windows 11-Rechner)!? Ausprobieren?
Oder weiter mit der Version 8.0.0 über einen Bootstick und das Bootmenü, nachdem ‚Secure Boot ausgeschaltet ist?
1x im Monat ginge das ja!
Den zweiten Vorschlag von AOMEI-Support: „Brvol.dll“ verstehe ich nicht.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
irgendwie hatte ich gehofft, dass Sie mir das erklären könnten!
Mit dem Bootstick scheint das ja erstmal zu funktionieren. Was ich aber überhaupt nicht verstehe ist, wie man das Programm von diesem Stick ordentlich beendet.
Jedesmal, wenn ich AOMEI mit dem „x“ rechts oben beende, bootet der Stick neu und startet das Programm wieder in einer Endlosschleife.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Dieses Verhalten liegt daran, dass der Stick auf einer Windows PE (Preinstallation Environment) basiert.
In dieser minimalistischen Umgebung ist das AOMEI-Programm als sogenannte „Shell“ definiert. Das bedeutet: Das System ist so programmiert, dass es sofort nach dem Schließen der Hauptanwendung (durch das „X“) versucht, diese wieder zu starten, da es ohne die Anwendung keine Benutzeroberfläche gäbe.
So beenden Sie das Programm und den PC ordnungsgemäß:
Sie dürfen das Fenster nicht einfach nur schließen, sondern müssen den Befehl zum Herunterfahren oder Neustarten nutzen, der im WinPE integriert ist. Hier sind die zwei gängigsten Wege:
- Die Schaltfläche „Abbrechen“ oder „Zurück“: Navigieren Sie zurück zur Hauptseite des Programms. Oft gibt es links unten oder in einem Menü ein kleines Symbol (Power-Icon) oder einen Button mit der Aufschrift „Neustart“ (Restart) oder „Herunterfahren“ (Shutdown).
- Das „Start-Menü“ in WinPE: Meistens befindet sich unten links auf dem Bildschirm (ähnlich wie bei Windows) eine kleine Schaltfläche oder ein Pfeil-Symbol. Klicken Sie darauf – dort finden Sie die Optionen:
- Reboot (um den Stick zu entfernen und Windows normal zu starten)
- Shutdown (um den PC ganz auszuschalten)
Ein wichtiger Praxis-Tipp:
Sobald Sie auf „Reboot“ geklickt haben und der Bildschirm schwarz wird (bevor das Hersteller-Logo wieder erscheint), sollten Sie den USB-Stick physisch abziehen. Tun Sie dies nicht, erkennt das BIOS/UEFI den Stick oft erneut als erstes Boot-Gerät und Sie landen wieder direkt im AOMEI-Programm.
Zusammenfassend: Das „X“ oben rechts schließt in dieser speziellen Umgebung nur den Prozess, woraufhin das System ihn sofort „retten“ will und neu startet. Nutzen Sie immer die integrierten Schaltflächen für „Shutdown“ oder „Restart“.
MfG
Li
Hallo Frau Lippmann,
es gibt noch eine gute Nachricht!
Ich habe die Version 8.1.0 heruntergeladen und mit der gab es keine Probleme, AOMEI Backupper arbeitete wie gewollt.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
Hallo Frau Lippmann,
meine Freude ist nicht ganz ungetrübt. Auf meinem Windows 11-Rechner hat das Backup mit der Version 8.1.0 problemlos geklappt, auf dem Rechner meiner Frau allerdings nicht. Deshalb habe ich dort das Backup mit dem Boot-Stick machen müssen.
Mit freundlichen Grüßen
Juergen51
P.S. Ich hoffe, Sie hatten einen fleißigen Weihnachtsmann und ich wünsche Ihnen noch angenehme Feiertage!
Hallo Juergen51,
danke für die guten Wünsche. Die gleichen gehen natürlich an Sie zurück!
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Dass das Backup auf Ihrem Windows-11-Rechner direkt unter AOMEI Backupper 8.1.0 läuft, auf dem PC Ihrer Frau aber nur per Boot-Stick möglich ist, deutet sehr wahrscheinlich auf ein lokales Treiber‑, Dienst‑ oder Rechteproblem auf diesem System hin.
Am wahrscheinlichsten liegt es an einem Unterschied in der Windows‑Umgebung Ihrer Frau (Treiber, Sicherheitssoftware, Rechte, …, nicht an AOMEI selbst – deshalb läuft es dort nur im WinPE vom Boot‑Stick und nicht als normales Windows‑Programm.
Typische Ursachen auf dem Problem-PC
- Backup-Treiber/Dienst fehlerhaft: AOMEI nutzt eigene Treiber und Dienste; wenn diese nicht korrekt starten, schlägt das Backup aus Windows heraus fehl (z.B. Fehlercodes, Meldungen wie „Backup-Dienst kann nicht gestartet werden“).
- Konflikt mit Sicherheitssoftware: Manche AV‑ oder Sicherheitslösungen blockieren Volume Shadow Copy oder AOMEI‑Treiber, sodass das Backup hängen bleibt oder abbricht.
- Volume Shadow Copy / Dateisystemprobleme: Fehler im VSS-Dienst oder Dateisystem (chkdsk nötig) verhindern Snapshots und damit konsistente Backups aus dem laufenden System.
Warum es mit Boot-Stick funktioniert
- Boot-Stick lädt ein eigenes, minimales Windows PE/ Linux-System mit den AOMEI‑Treibern, unabhängig von der installierten Windows‑Konfiguration.
- Windows-Dienste, Treiberkonflikte und lokale Sicherheitssoftware des betroffenen Systems spielen dann keine Rolle mehr, weshalb das Backup trotz der Probleme im installierten Windows klappt.
Was Sie zur Fehlersuche tun können
- Ereignisanzeige und ggf. AOMEI-Fehlercodes prüfen (VSS‑Fehler, Treiberfehler etc.) und Volume Shadow Copy Dienst kontrollieren bzw. neu starten.
- Testweise Sicherheitssoftware kurz deaktivieren bzw. AOMEI als Ausnahme eintragen und einen erneuten Backup-Versuch aus Windows machen.
Wenn Sie die konkrete Fehlermeldung oder einen Screenshot haben, lässt sich die Ursache gezielter eingrenzen.
MfG
Li
Andere Anleitung (ich weiß nicht was Sie schon probiert haben)
Häufige Ursachen
- Volume Shadow Copy (VSS)-Dienst: Dieser Dienst ist für Snapshots essenziell; wenn er gestoppt, defekt oder auf „Manuell“ statt „Automatisch“ eingestellt ist, scheitert das Backup direkt im Windows.
- Antivirus/Sicherheitssoftware: Programme wie Windows Defender oder Drittanbieter blocken AOMEI-Treiber/Dienste; OEM-Installationen (z.B. von HP/Dell) verstärken das durch strengere Richtlinien.
- Treiber-/Diensteprobleme: AOMEI-eigene Treiber starten nicht oder es gibt Rechtefehler; Ereignisanzeige zeigt oft VSS-Fehler (Event ID 13/8193).
Diagnose-Schritte
Öffnen Sie auf dem PC Ihrer Frau die Dienste (Win+R > services.msc) und prüfen Sie „Volume Shadow Copy“ auf „Automatisch“ und gestartet; starten Sie es neu via CMD (als Admin):
net stop vssundnet start vss.
Deaktivieren Sie vorübergehend Antivirus und testen Sie das Backup erneut; prüfen Sie die Ereignisanzeige (eventvwr.msc > Windows-Protokolle > Anwendung) auf AOMEI-/VSS-Fehler.
Führen Siechkdsk C: /f /rundsfc /scannowals Admin aus, um Festplatten-/Systemdateien zu reparieren.Lösungsvorschläge
In AOMEI unter Backup-Optionen > „Backup-Service“ auf „AOMEI Built-in“ statt Microsoft VSS umstellen – das umgeht VSS-Probleme.
Deinstallieren/neuinstallieren Sie AOMEI (als Admin), fügen Sie es als Antivirus-Ausnahme hinzu und testen Sie; bei anhaltenden Fehlern teilen Sie die genaue Fehlermeldung/Screenshot mit.
Als Workaround: Nutzen Sie weiterhin den Boot-Stick für Backups auf diesem PC, da er bewährt funktioniert.
MfG
Li
PS: Ich kann nur für Sie suchen, da ich AOMEI Backupper selbst nicht verwende (sondern Acronis True Image)