Computerwissen

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Mein hp Elitebook 8760w wird schnell heiß und friert wegen 100% CPU-Auslastung ständig ein. Welche Maßnahmen sind geeignet, dass Einfrieren zu unterbinden.
Weitere Frage: Kann ich bei meinem Betriebssystem Windows 7 den Prozess "IAStorDataMgrSvc.exe" dauernd deaktivieren. Wenn ja, welches Programm muss ich in der Systemsteuerung deaktivieren. Was macht dieser Prozess?
Mit freundlichen Grüßen
Winfried Gaupp
Geschrieben in: Windows 12:54, 05. Januar 2016
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Antworten (5)
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    noha
    VIP
    noha
    online
    00:26, 06. Januar 2016
    Hallo Herr Gaupp,

    es wird des öfteren berichtet, dass der Dienst IAStorDataMgrSvc.exe einen CPU-Kern zu 100% auslastet, was mit Wärmeentwicklung einher geht. Man kann das Symptom behandeln, in dem man den Start des Dienstes abschaltet,. wie z.B. hier beschrieben:
    https://communities.intel.com/thread/16881?start=0&tstart=0

    Verursacht wird das Problem durch eine Diskrepanz im Treiber für die Plattenlaufwerke und den Einstellungen im BIOS. Hier sollte man ansetzen, um das Problem zu lösen. ABER: Änderungen im BIOS, die AHCI bzw. IDE betreffen, können dafür sorgen, dass der Rechner nicht mehr bootet. Dann müssen die Änderungen wieder rückgängig gemacht werden.

    Eine andere Lösung ist, das Treiberpaket Intel Rapid Storage zu deinstallieren und die von Microsoft gelieferten Treiber zu verwenden.

    Viele Grüße
    Norbert Hahn
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    wgaupp
    VIP
    wgaupp
    offline
    17:50, 06. Januar 2016
    Sehr geehrter Herr Hahn, vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ich habe eine Ergänzungsfrage.
    Da ich kein Computerexperte bin, möchte ich nichts am BIOS verändern.

    Daher meine Frage:
    Wenn ich Ihre zweite Lösung nehme und das Treiberpaket Inter Rapid Storage deinstalliere, stehen dann die Microsoft gelieferten Treiber sofort zur Verfügung, ohne dass ich etwas unternehmen muss.
    Bei Ihrer Antwort denken Sie bitte daran, dass ich Computerlaie bin
    Mit freundlichen Grüßen
    Winfried Gaupp
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    noha
    VIP
    noha
    online
    23:04, 06. Januar 2016
    Hallo Herr Gaupp,

    ich würde im ersten Schritt nur den Start des Dienstes von automatisch(verzögert) auf manuell ändern. Danach muss der Rechner neu gestartet werden. Wenn die CPU-Belastung dann normal bleibt und der Rechner sich sonst unauffällig verhält, würde ich Start des Dienstes von manuell auf deaktiviert ändern. Wieder den Rechner booten und beobachten.

    Wenn der Dienst trotz Vorgabe des manuellen Startens läuft, sollte man sich im Menü die Abhängigkeiten des Dienstes ansehen (Bildschirmfoto hier hochladen).

    Erst danach würde ich das ganze Treiberpaket namens Intel Rapid Storage deinstallieren. Da ich das nie installiert hatte, weiß ich nicht, ob das Programm zum Deinstallieren sauber arbeitet. Wenn ja, findet Windows beim Boot neue Hardware und installiert Treiber dafür.

    Unabhängig von all dem hier genannten würde ich eine Sicherung der kompletten Platte machen, da diese ja auch ohne Vorwarnung jederzeit ausfallen können. Als Programm zur Sicherung empfehle ich seit einiger Zeit Paragon Free Backup & Restore. Mit den Bordmitteln von Windows habe ich dagegen keine guten Erfahrungen gemacht.

    Zum Einstellen der Dienste drücken Sie die Windows-Taste + r gleichzeitig und in der folgenden Eingabezeile tippen Sie
    services.msc
    ein, klicken auf OK und bestätigen Sie die Nachfrage nach erhöhten Rechten. Die Dienste im folgenden Menü sind alphabetisch sortiert. Mit einem Doppelklick auf den Namen bekommen Sie ein weiteres Fenster, in dem Sie u.a. das Startverhalten ansehen und ändern können. Wie oben beschrieben, werden Änderungen im Startverhalten erst nach einem Boot wirksam.

    VG
    Norbert Hahn
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    wgaupp
    VIP
    wgaupp
    offline
    19:51, 07. Januar 2016
    Sehr geehrter Herr Hahn, vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ich habe nun den Dienst "Intel (R) Rapid Storage Technology" von automatisch(verzögert) wie von Ihnen vorgeschlagen auf "manuell" geändert.
    So wie ich die Sache verstehe, ist der der Prozess "IAStorDataMgrSvc" nun inaktiv.
    Falls das so ist, was ist dann der Unterschied zwischen der Einstellung "manuell" und "de-aktiviert"?
    In den letzten Tagen habe ich den Prozess "IAStorDataMgrSvc" des Öfteren im Taskmanager beendet, wobei die Aufheizung meines hp Elitebooks und das dauernde "Einfrieren" des Computers auf Grund der 100% CPU-Auslastung verschwand, was sehr erfreulich war.
    Falls Sie mir nun empfehlen sollten, diesen Prozess ständig zu deaktivieren, wäre meine zweite Frage: Wäre es dann nicht besser, Ihre andere Lösung umzusetzen und das Treiberpaket "Intel (R) Rapid Storage Technology" zu deinstallieren und die von Microsoft gelieferten Treiber zu verwenden?
    Da ich ständig mit Computer- und Office-Problemen verfolgt werden, würde ich gerne als Drittes wissen, was passieren kann, wenn der "IAStorDataMgrSvc" inaktiv ist?
    Mit freundlichen Grüßen
    Winfried Gaupp
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    noha
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    noha
    online
    21:21, 07. Januar 2016
    Hallo Herr Gaupp,

    die Arten, einen Dienst zu starten, sind:
    1. automatisch: Der Dienst wird nach dem Booten gestartet, sobald alle Abhängigkeiten es zulassen.
    2. automatisch(verzögert): Der Dienst wird erst gestartet, wenn alle Netzwerkverbindungen hergestellt sind und die Dienste, von denen er abhängt, laufen.
    3. manuell: Der Dienst wird nicht beim Booten gestartet. Er kann nur durch einen anderen Dienst, von einem anderen Programm oder von einem berechtigten Benutzer des Rechners gestartet werden.
    4. deaktiviert: Der Dienst kann nicht gestartet werden.

    Das Programm Intel Rapid Storage kann man als Alternative zu den Treibern von Microsoft verwenden, muss es aber nicht. In mehreren Foren ist zu lesen:
    * Wenn man nur eine Platte im Rechner hat, ist der Zuwachs an Geschwindigkeit beim Booten des Systems durchaus bemerkbar, hängt aber stark von der Platte (Hersteller, Modell, Größe) ab und von der Leistungsfähigkeit der CPU. Das setzt voraus, dass schon vor der Installation von Windows im UEFI (früher BIOS genannt) die Verbindung zu den Platten aus AHCI eingestellt ist.
    * Wenn man mehrere Platten im Rechner als RAID-Verbund betreibt, hilft die Software, das RAID zu konfigurieren und hilft beim Ausfall einer Platte. Hier ist die Unterstützung etwas besser, als wenn man das RAID mit den Bordmitteln von Windows betreibt.

    Zur Deinstallation des Programmpakets:
    Ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass das Entfernen eines Programmpakets, das einen oder mehrere Dienste mit sich bringt, einfacher und sauberer wird, wenn man die Dienste vorher deaktiviert. Oft sind Programme zur Deinstallation liederlich geschrieben.

    VG
    Norbert Hahn
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