Computerwissen

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Ich habe mir eine externe Festplatte mit 1 TB Daten -Volumen zugelegt und möchte für den Fall der Fälle, in kurzen Zeitabständen eine Sicherung meiner kompletten Festplatte im PC durchführen. D.h. sollte die eingebaute Festplatte sozusagen ihren Geist aufgeben, soll durch die Rücksicherung der Original - Zustand wie vor dem Fehleranfall wieder hergestellt werden können. Was wäre die einfachste Vorgehensweise?
Vorab vielen Dank!
Manfred Soyka
Geschrieben in: Sicherheit 22:11, 24. März 2020
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    noha
    VIP
    noha
    online
    15:27, 25. März 2020
    Hallo Herr Soyka,

    eine Sicherung besteht aus mindestens zwei Teilen. Im ersten Teil wird die komplette Platte oder Partition gesichert, um bei einem Schaden z.B. auf einer neuen Platte das System wieder rekonstruieren zu können. Da sowohl Sicherung als auch Wiederherstellung viele Minuten als auch Stunden benötigt, gibt es einen zweiten Teil.

    Im zweiten Teil der Sicherung werden nur die Daten gesichert, die sich seit der letzten Vollsicherung geändert haben. In welchem zeitlichen Abstand dies geschehen soll, müssen Sie selbst festlegen. Das kann mehrmals pro Woche, mehrmals pro Tag, alle paar Minuten oder sogar Bruchteile von Sekunden erfolgen.

    Wenn z.B. die Sicherung alle paar Minuten automatisch erfolgen soll, muss die Sicherungsplatte dauernd angeschlossen sein. Wenn sich dann ein Schadprogramm der Daten ermächtig, ist die Sicherung ebenfalls kaputt, weil angeschlossen.
    Die schnellste und einfachste Sicherung wäre z.B. ein RAID-Verbund mit zwei Platten gleicher Größe, auf denen zur gleichen Zeit die Änderungen gemacht werden. Wenn nun eine der beiden Platte ausfallen sollte, können Sie direkt mit der anderen weiter arbeiten und nach dem Tausch der kaputten Platte wird auf der neuen das System samt Daten im Hintergrund aufgespielt.
    Wenn die Daten aber durch versehentliches Löschen vernichtet werden, würde ein RAID-System nicht helfen, weil das Löschen gleichzeitig auf beiden Platte ausgeführt wird.

    Die einfachste Vorgehensweise ist, dass Sie zuerst Ihre Anforderung genau beschreiben und auch um welche Art von Daten es sich handelt und welche(s) Betriebssystem(e) verwendet werden.

    VG
    noha
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    10:43, 28. März 2020
    Hallo Herr Noha, vorab schon einmal vielen Dank. Hier ein paar wichtige Daten:
    Betriebssystem Windows, Windows 10, 64 Bit. Browser ist Internet Explorer. Gesichert werden sollte das für mich sehr wichtige Buchhaltungsprgramm und viele Excel-Tabellen, sowie sehr viele Manuskripte auf Word.
    VG
    Manfred Soyka
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    noha
    VIP
    noha
    online
    23:51, 28. März 2020
    Hallo Herr Soyka,

    Sie haben ähnliche Anforderungen wie das Büro, das ich betreue - mit kleinen Unterschieden. Der wesentliche Unterschied ist, dass nur die Buchhaltungen auf Windows-Rechnern laufen. Office-Anwendungen, E-Mail und die Datensicherungen laufen auf Linux-Systemen. Alle Windows-Rechner sind virtuell, was u.a. deren Sicherung vereinfacht: Es muss dazu nur eine Datei im Wirtssystem kopiert werden.

    Im Büro werden 4x im Jahr die Windows-Partition der Platte auf einen anderen Rechner gesichert. Das ist ausreichend, weil es nur 2x im Jahr einen neue Version von Windows 10 gibt und die Updates aus nur einem Satz Dateien bestehen, egal wann die Sicherung eingespielt werden muss.

    Die Daten sichere ich häufiger:
    1. Die Buchhaltung verwendet eine Datenbank auf einem eigenen Server. Die Sicherung erfolgt einmal pro Nacht auf einen anderen Rechner im Netz, automatisch durch den Zeitplaner von Windows gesteuert. Es muss nur der Inhalt eines Verzeichnisses gesichert werden - allerdings bei abgeschalteter Datenbank.
    2. Die Datenbanken der Lohnbuchhaltung werden im laufenden Betrieb automatisch durch das Buchhaltungsprogramm gesichert. Da eine Microsoft SQL Datenbank verwendet wird, kann während der Sicherung weiter gearbeitet werden. Es wird ebenfalls auf einen Rechner im Netz gesichert.
    3. Texte und Tabellen werden automatisch 10 Minuten nach einer Änderung durch LibreOffice gesichert - allerdings unter dem gleichen Account, der für die Bearbeitung benutzt wird. Außerdem erfolgt eine nächtliche Sicherung auf einen Rechner im Netz.
    4. E-Mail wird alle 10 Minuten gesichert - allerdings unter dem gleichen Account, der für die Bearbeitung benutzt wird. Zusätzlich erfolgt eine wöchentliche Archivierung nach Bereinigung der Mailbox.
    5. Gescannte Dokumente werden nächtlich gesichert.

    Wichtig ist, dass die Sicherungen unter einem extra Account erfolgen und nur dieser auf den Sicherungsverzeichnissen Schreibrechte hat. Das verhindert, dass ein anderer Account die gesicherten Dateien verändert. Außerdem werden die Sicherungen auf andere Rechner kopiert, so dass mehrere Kopien vorhanden sind.

    Bevor ich die Windows-Rechner virtualisiert hatte, wurden die Office-Dokumente durch die Sicherungsfunktion von Windows auf andere Rechner im Netz mehrmals täglich gesichert. Das war zu Windows-7-Zeiten. Diese Funktion ist aber in Windows 10 ebenfalls verfügbar: https://support.microsoft.com/de-de/help/4027408

    VG
    noha
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    noha
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    noha
    online
    23:57, 28. März 2020
    Nachtrag:
    Man sollte zwischen Sicherung und Archivierung trennen, auch wenn dafür dieselben Programme verwendet werden. Bei mir reicht z.B. die tägliche Sicherung, wobei die Sicherungsdatenen nach 4 bzw. 8 Wochen gelöscht werden. Einmal pro Woche werden die Sicherungsdateien archiviert und bekommen ein Löschdatum, da personenbezogene Daten nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht werden müssen.
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